Ein Planer hat den Entwurf für „Hungersberg gesamt“ im Gemeinderat von Hohenfels vorgestellt, nachdem das Gremium im Dezember 2019 beschlossen hatte, die Bebauungspläne „Hungerberg„, „Hungerberg II“, „Hungerberg II–Erweiterung“ und „Hungerberg III“ zusammenzufassen. Der Aufstellungsbeschluss wurde Ende April dieses Jahres gefasst und das Planungsbüro Helmut Hornstein aus Überlingen beauftragt.

Erster Bebauungsplan von 1980

Helmut Hornstein betonte in der Sitzung, die Gemeinde Hohenfels habe Erfahrung mit dieser Art von Bebauung und nannte als Beispiel das Gebiet „Josenberg-Kartellen“. So ähnlich sei es beim Hungerberg auch. Das mit neun Hektar relativ große Gebiet resultiere aus unterschiedlichen Bebauungsplänen, die in verschiedenen Jahren rechtskräftig wurden.

Im ersten Teil von 1980 finde man großzügig geschnittene Grundstücke. Der zweite Teil mit der kleinen Erweiterung sei durch die durchgehende Straße gekennzeichnet. Teil 3, ebenfalls mit einer kleinen Erweiterung, sei wiederum kleinteilig parzelliert mit einzelnen Baufenstern und einem Geschosswohnungsbau. Es sei der einzige Bereich mit Mischgebiet.

Planer schlägt Harmonisierung vor

Alle Bereiche seien verschieden, was die städtebauliche Ausrichtung angehe, so Hornstein. Man erkenne unterschiedliche Handschriften. Jetzt schlage er eine Harmonisierung vor, die in einem Gesamt-Bebauungsgebiet weg von kleinteiligen Baufenstern hin zu zusammenhängenden Baufenstern gehen werde.

Es solle ein klassisches Gebiet mit Ein- oder Zweifamilienhäusern mit großzügigen Gärten werden. „Der Charme soll erhalten bleiben, die Bebauung gleichzeitig im weitesten Sinne zukunftstauglich sein“, so Hornstein. Der grüne Gebiets-Charakter solle erhalten bleiben.

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Die bisherigen Bebauungspläne wurden in einer Synopse aufgeführt, die Unterschiede offenbarte. Hornstein schlug vor, künftig keine Firstrichtung mehr festzulegen. Die Räte regten an, die Pflanzliste nicht verpflichtend, sondern als Vorschlag zu kennzeichnen. Schottergärten sind untersagt.

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