Die Generalversammlung des Musikvereins Liggersdorf verlief betont harmonisch, da der Vorstand zusammen mit einer großen Anzahl von Mitgliedern auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken konnte. Die Versammlung bestätigte bei den Vorstandswahlen das komplette Vorstandsteam im Amt. Für Optimismus sorgt auch die Situation beim Nachwuchs: Der Verein freut sich, dass es derzeit mehrere Kinder und Jugendliche gibt, die mit Spaß dabei sind.

Die beiden Dirigenten Sabine Lohr und Markus Leute berichteten über ihre Arbeit mit dem Orchester, was sowohl die Proben als auch die Auftritte einschloss. Als kleine Kritik wurden noch ein paar Punkte erwähnt, wie das äußere Erscheinungsbild verbessert werden könne. Ansonsten war ein geswisser Stolz auf das Abschneiden beim letztjährigen Wettspiel durchaus erkennbar, wie auch der Vergleich mit anderen Kapellen, mit denen im vergangenen Jahr gespielt wurde, durchaus positiv zu bewerten sei. Außerdem wiesen beide noch auf diverse Lehrgänge im kommenden Jahr hin, bei denen Referenten von außerhalb kommen würden.

Auch die Dirigenten der Jugend-Kapelle und der Jugendensembles WiSeLi konnten auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken und bei einem Ausblick in das Jahr 2018 zeigten sich schon etliche Auftritte ab, was zeigt, dass auch diese beiden Kapellen schon auf einem guten musikalischen Niveau sind.

Die Jugenarbeit konnte auch mit etlichen Neuzugängen aufwarten und so Nachwuchssorgen bei dem Musikverein beseitigen, denn mit der musikalischen Früherziehung und den Kindern, die anfangen, ein Instrument zu lernen, braucht man sich wohl keine Sorgen über den Fortbestand des Vereins zu machen.

Bürgermeister Florian Zindeler leitete die Vorstandswahlen. Bei diesen sprachen die Mitglieder der alten Mannschaft erneut das Vertrauen aus: Alle Amtsinhaber wurden von den Mitgliedern wiedergewählt.

Außerdem wurde Adolf Hahn die Ehrenmitgliedschaft zu erkannt. Nach 40-jähriger Mitgliedschaft, von denen er 24 Jahre im Vorstand war, will er nun etwas kürzer treten. Da er aber noch nicht ganz die Posaune an den Nagel hängen will, betonte der Vorsitzende Frank Vögtle, das er jederzeit willkommen sei, ein wenig mitzuspielen.