Der Hohenfelser Gemeinderatssitzung befasste sich in seiner jüngsten Sitzung erneut mit der Zukunft des Schlosses Hohenfels. Genauer gesagt ging es hierbei um eine Nutzungsänderung für die Zehntscheuer. Bürgermeister Florian Zindeler bekräftigte noch einmal, dass dies dazu führen solle, die Scheuer in Zukunft als Tagungszentrum mit Schullandheim nutzbar zu machen.

Die Zehntscheuer ist vielen Hohenfelsern ein Begriff, da in der Vergangenheit, insbesondere als noch die Internatsschule Salem ihre Unterstufe dort untergebracht hatte, etliche Veranstaltungen für die Öffentlichkeit in dem Gebäude gehalten wurden. Auch unter den neuen Besitzern, dem Verein Eos Erlebnispädagogik, hat es dort schon Veranstaltungen gegeben.

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In einem Gespräch mit dem SÜDKURIER haben die neuen Besitzer zugesichert, dass sie großes Interesse daran haben, die Hohenfelser Öffentlichkeit mit einzubeziehen und so auch in Zukunft die Nutzung für Veranstaltungen möglich zu machen. Insofern war es fast selbstverständlich, dass dem Bauantrag das uneingeschränkte Einvernehmen der Ratsmitglieder erteilt wurde.

Desweiteren plane die Eos Erlebnispädagogik einen zweiten Fluchtweg von dem Obergeschoss, also der Emporen, nach außen zu realisieren. Da die Arbeiten zur Umnutzung des Schlosses mit großen Schritten voranschreiten, sei es auch notwendig, die Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, sagte David Schiafone vom Vereins Eos auf Nachfrage. Die gegenwärtige Metalleiter an der Außenwand entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen.

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Es sei auch fatal, wenn ältere Menschen bei einem Notfall über die alte Notleiter klettern müssten, um von dort über Tritte auf dem Dach und dann auf einem Betonprofil zu entkommen, so Schiafone. Laut Bürgermeister Zindeler müsse der gegenwärtige Entwurf allerdings noch vom Landesdenkmalamt geprüft werden. Schiafone sicherte zu, dass der neue Entwurf den Charakter des denkmalgeschützten Bauwerkes nicht stören werde.