Alle, die zwischen Stockach und Pfullendorf unterwegs sind, müssen ab kommenden Mittwoch, 18. Juli, etwas mehr Zeit einplanen. Denn für die umfangreiche Sanierung des Kreisverkehrs zwischen Selgetsweiler und Kalkofen (L 194 und K 6176) ist eine Vollsperrung notwendig. Es sei aus technischen Gründen nicht anders machbar, erklärt ein Vertreter der Neubauleitung Singen des Regierungspräsidium Freiburg (RP). Eine Vollsperrung habe aber den Vorteil, dass so alles schneller gemacht werden könne.

Die Umleitung der L 194 verläuft über Owingen und Herdwangen. Von Stockach in Richtung Pfullendorf beginnt sie bei Mahlspüren im Tal und verläuft über Billafingen, Owingen und Herdwangen bis Aach-Linz. Dort kann der Verkehr wieder auf die L 194 zurück. Die Gegenrichtung wird über dieselbe Strecke umgeleitet. In Hohenfels gibt es außerdem innerörtliche Umleitungsstrecken, die laut RP ausgeschildert sind. Das Gewerbegebiet Egelsee ist während der gesamten Bauzeit nur aus Herdwangen zu erreichen.

Strapazierfähiger Asphalt für den Kreisverkehr

Und warum ist die Sanierung, die rund 510 000 Euro kostet, nötig? Auf dem Asphalt im Bereich des Kreisverkehrs haben sich Spurrillen und Verdrückungen gebildet. Außerdem gibt es auch Schäden an den Einfassungen, Banketten und bei der Oberflächenentwässerung. Dies alles soll im Rahmen der rund achtwöchigen Sanierung beseitigt werden. Der Bereich der L 194 erhält ab den Bushaltestellen vor dem Kreisel bis circa 320 Meter nach dem Kreisverkehr in Richtung Pfullendorf neuen Asphalt. Auch an den beiden anderen Kreiselzufahrten (K 6176) gibt es kleine Sanierungen.

Der neue Asphalt-Belag für den Kreisverkehr auf der wichtigen Straße zwischen Stockach und Pfullendorf werde strapazierfähiger sein als der alte. Er soll die Schubkräfte des Schwerlastverkehrs besser aufnehmen können. Denn Bremsen, Beschleunigen und enge Kurven beanspruchen besonders in der warmen Jahreszeit den Asphalt, erläutert der Mitarbeiter der Neubauleitung.