Der Gemeinderat von Hohenfels hat sich mit den Bushaltestellen beschäftigt, die barrierefrei werden sollen. Bürgermeister Florian Zindeler stellte dazu die Sachlage und Anforderungen für barrierefreie Haltestellen vor. Diese umfassen 13 Punkte, unter anderem: einfache und komfortable Anfahrbarkeit, Hochbord mit Spurführung, taktile Leitsysteme mit Einstiegsfeld und Auffindstreifen, Beleuchtung. Doch nicht alle der 13 Punkte können überall realisiert werden.

Rat erstellt Prioritätenliste

Außerdem ist der Umbau der Haltestellen teilweise sehr aufwendig und daher kostenintensiv. So ergeben sich für jede Haltestelle individuelle Umbaumaßnahmen, um den Anforderungen möglichst gerecht zu werden.

Aufgrund dieser Tatsachen ist eine Prioritätenliste der 20 Haltestellen entwickelt worden, wobei sieben Haltestellen die höchste Priorität erhalten haben. Diese sind am Sportplatz Mindersdorf, Gasthaus Adler, Schule Mindersdorf, Kirche Deutwang, Selgetsweiler, Dorfplatz Kalkofen und an der Hohenfelshalle. Diese Haltestellen werden nun in der nahen Zukunft zuerst saniert werden.

Barrierefreiheit ab 1. Januar 2022

Der Hintergrund dieser Maßnahmen ist, dass mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PbefG) das Thema der Barrierefreiheit von Bushaltestellen stärker in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit gerückt ist. Es ist vorgesehen, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität dahingehend zu berücksichtigen sind, dass alle Nutzer des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 völlige Barrierefreiheit an den Bushaltestellen vorfinden.

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Da dieses Ziel ist nicht einfach zu erreichen ist, hat die Gemeindeverwaltung von Hohenfels bereits im September 2019 eine Firma damit beauftragt, eine Bestandsaufnahme der Haltestellen zu machen. Außerdem sollte festgestellt werden, welche Haltestellen umgebaut werden müssen und in welchem Umfang. Darüber hat der Rat nun entschieden.