Die aktuelle Situation mit der Grünschnittabfuhr war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Florian Zindeler erläuterte die gegenwärtige, veränderte Situation. Da der Vertrag mit der Firma Remondis schon im Mai 2019 ausgelaufen ist, hat Bürgermeister Zindeler versucht, über eine Verlängerung des Vertrags oder eine Alternative zu verhandeln.

Ende September erhielt er eine konkrete Antwort, dass die Tonnagen im Gemeindegebiet zu gering seien, eine wirtschaftliche Weiterführung des Vertrags sei aus Sicht des Unternehmens nicht durchführbar. Die Abfuhr im Herbst dieses Jahres ist allerdings noch einmal zugesichert.

Angebot der Firma Remondis

Nun müsse nach Alternativen gesucht werden, und da sich möglicherweise in absehbarer Zukunft keine Änderung der Sachlage bei der Firma USG in Stockach abzeichnet, hat sich der Rat entschieden, ein neues Angebot der Firma Remondis wahrzunehmen. Hierbei ist geplant, dass die Firma an einem Samstag im Frühjahr und zwei Samstagen im Herbst in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12 Uhr zwei Mulden mit Personal der Gemeinde zur Verfügung stellt und so der Grünschnitt an diesen Tagen dort abgeliefert werden kann. Die Betreuung durch das Personal verhindert somit Fremdablagerungen.

Grünschnitt kompostieren als Alternative

Während der Beratung über das Problem mit Grünschnitt wie auch der Unsitte, Gartenabfälle in den Wäldern zu entsorgen, wurde von Gemeinderat Karl Schmid (FUW) vorgeschlagen, ob es nicht sinnvoll wäre, den Grünschnitt in einem oder mehreren ungenutzten Silos zu lagern und zu kompostieren – ann könnte der Kompost wieder den Einwohnern zugute kommen. Dieser Vorschlag wurde allgemein wohlwollend aufgenommen und als Alternative für die Zukunft in Betracht gezogen.