Hohenfels-Liggersdorf – Abteilungskommandant Ralf Sigmund konnte bei der Generalversammlung der Feuerwehrabteilung Liggersdorf mit einem gewissen Stolz auf 23 Einsätze im Jahr 2018 zurückblicken. Dabei handelte es sich um ein breites Spektrum von Notfällen, die von umgestürzten Bäumen über Fehlalarme bis hin zu Einsätzen bei Unfällen reichten. Daneben gab es natürlich auch Einsätze bei Bränden. Auch hier gab es die verschiedensten Anforderungen. Vom Grasflächenbrand im Naturschutzgebiet über brennende Maschinen, wie eine Rundballenpresse, die sich entzündet hatte.

Die Aufgaben der Feuerwehr heutzutage sind so verschieden wie das Leben, drückte es Gemeinderat Anton Arnold aus, der an diesem Abend Bürgermeister Florian Zindeler vertrat. Arnold verband dies mit der Hoffnung, dass sich noch etliche junge Menschen bei der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich engagieren.

Diesen Wunsch äußerte auch Abteilungskommandant Ralf Sigmund, als er die Ehrungen vornahm. Karl Braunwart wurde für 40 Jahre Dienst mit einer Urkunde bedacht, die von Innenminister Thomas Strobl unterschrieben ist. Alle Geehrten seien im Schnitt bei 90 Prozent aller Einsätze zum Feuerwehrdienst angetreten. Das sei eine beachtliche Leistung bei ehrenamtlichen Tätigkeiten, merkte Gemeinderat Anton Arnold an. Bei den Wahlen für den Vorstand wurde der gesamte Vorstand für weiter fünf Jahre im Amt bestätigt. Nur Markus Lohr gab nach mehr als 20 Jahren sein Amt ab, um jüngeren Mitgliedern eine Chance zu geben. An seiner Stelle wurden Stefan Wegmann, Michael Beil und Andreas Lorenz für fünf Jahre in den Ausschuss gewählt.

Die Zahl der wahlberechtigten Feuerwehrleute in der Abteilung Liggersdorf, die auch die Ortsteile Kalkofen und Selgetsweiler einschließt, ist inzwischen auf 35 angewachsen. Abteilungskommandant Ralf Sigmund erklärte, dass die Probe deshalb zukünftig in zwei Gruppen stattfinde. Diese Proben fänden aber gleichzeitig mit verschiedenen Aufgaben statt.