Es ist eine der prominentesten Immobilien in der Region – die Burg Hohenfels oberhalb des Hohenfelser Ortsteils Kalkofen. Im Sommer ist die Unterstufe des Internats Schloss Salem, in dessen Besitz sich Burg Hohenfels befindet, aus dem Gebäude ausgezogen. Die Schüler haben neue Quartiere am Stammsitz der Schule in Salem bezogen. Seitdem kennzeichnen Schilder am Eingang das Gelände als Privatbesitz. Und es ist offen, was mit der Hohenfelser Burg passiert und wie sie weiter genutzt wird. Bernd Westermeyer, Gesamtleiter der Schule Schloss Salem, hat bereits im Umfeld des umstrittenen Unterstufenumzugs angekündigt, dass die Schule das Gebäude am liebsten verkaufen würde.

Nun gibt es in Hohenfels offenbar Gerüchte, dass dies schon geschehen sei. Westermeyer musste darüber nach eigener Aussage allerdings schmunzeln – und er sagt klar, dass Burg Hohenfels weiterhin im Besitz der Schule sei. Verkaufsverhandlungen würden allerdings laufen: "Wir sind nach wie vor in Gesprächen mit Interessenten", so Westermeyer. Er spricht außerdem von einer Reihe von Interessenten für einen Kauf der Liegenschaft. Doch mögliche Käufer wollen sich das Gebäude erst einmal anschauen, eine Reihe von Besichtigungsterminen habe es gegeben, weitere seien vereinbart. Zum Inhalt der Gespräche und zu den Interessenten sagt Westermeyer unter Verweis auf die laufenden Verhandlungen nichts. Nur so viel: "Wir sind froh, dass es Interesse an der Immobilie gibt." Und: Die Öffentlichkeit werde informiert. Schon im Sommer hatte Westermeyer angekündigt, dass die Schule zwar zu guten Konditionen verkaufen wolle. Gleichzeitig soll auch die Gemeinde von der Weiternutzung etwas haben.