Der Gemeinderat von Hohenfels hat in seiner jüngsten Sitzung noch einmal über die strategische Entwicklung der Gemeinde beraten. Nach einer Diskussion beschloss das Gremium die Aufstellung des Bebauungsplans Röschberg III in Liggersdorf im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13b des Baugesetzbuchs.

Dieses Gebiet ist eine Fläche, die sich an das Neubaugebiet Röschberg II anschließt und sich im Gemeindeeigentum befindet. Bürgermeister Florian Zindeler erklärte, dass es nötig sei einen Bebauungsplan möglichst zeitnah zu erstellen, um die nötigen Genehmigungen zu bekommen. So müsste der Gemeinderat ein Planungsbüro für dieses Vorhaben beauftragen.

In der Diskussion erklärten die Gemeinderäte Harald Benkler (BLH) und Martin Anders (BLH), dass sie wohl zustimmen könnten, aber man solle doch nicht nur die Entwicklung der Gemeinde auf Liggersdorf konzentrieren. Auch die anderen Dörfer sollten bedacht werden. Bürgermeister Florian Zindeler entgegnete, dass zwar Verhandlungen im Gange seien, um geeignete Flächen zu finden, aber gegenwärtig noch nicht zur Verfügung stehen. Da das vorgesehene Gebiet Eigentum der Gemeinde ist, wäre dies ein Grund für die Entwicklung hier. Zudem bedeute ein Beschluss hier noch nicht, dass in absehbarer Zeit mit der Erschließung begonnen werden würde, denn das Erschließungstempo bleibe in der Hand der Gemeinde.

Gemeinderat Karl Schmid (FUW) wies darauf hin, dass die Straße, die zum möglichen Baugebiet führt, sehr schmal ist und die Anwohner von Röschberg I und Röschberg II beeinträchtigt wurden, wenn dort Lastwagen und andere Baufahrzeuge fahren würden, wo schon jetzt sich kaum zwei Autos begegnen können. Da die Zufahrt zum Gebiet mit in die Planung des Bebauungsplans genommen werden müsse, sei dies ein Problem, dass sicherlich zu gegebenem Zeitpunkt gelöst werden würde, so Zindeler. Nach der Zustimmung für den Bebauungsplan erhält nun ein Planungsbüro den Auftrag dazu.