Und wieder einen Schritt weiter: Der Gemeinderat Hohenfels hat in seiner jüngsten Sitzung erneut über den Bebauungsplan Röschberg III in Liggersdorf gesprochen. Nun steht für diesen die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden an. Es waren allerdings kleine Anpassungen in Formulierungen notwendig sowie eine Entscheidung über die Anzahl der Bauplätze in einem westlichen Insel-Bereich: acht größere oder zehn kleinere.

Helmut Hornstein vom Planungsbüro Hornstein fasste die Varianten kurz zusammen. Er versicherte, dass das gesamte Gebiet auf jeden Fall seinen Charakter behalte. Bürgermeister Florian Zindeler erklärte, dass an anderer Stelle in Röschberg III kleine Bauplätze im Angebot seien.

Günter Leute (BLH) sprach sich für die Variante mit acht größeren Bauplätzen aus. Auch Karlheinz Lehmann (FUW) war dieser Meinung, wies aber darauf hin, dass die Zufahrtssituation mit der schmalen Straße noch gelöst werden müsste. Mit acht Plätzen sehe es besser aus und es stünden dann vielleicht nicht so viele Autos an der Straße, wenn auf den Grundstücken Platz für Stellplätze wäre. Florian Ströhle (FUW) warf ein, dass er sich immer noch nicht mit dem Baugebiet an sich anfreunden könne. Zindeler verwies deshalb auf das Potenzial von Paragraf 13b des Baugesetzbuchs, um kurzfristig neue Bauflächen auszuweisen. Anton Arnold (FUW) fügte hinzu, dass die Gemeinde jetzt keine Bauplätze mehr habe: „Wir müssen etwas anbieten und es gibt keine Alternative, etwas anbieten zu können.“ So hat Röschberg III nun insgesamt 30 Bauplätze.