Der Vorentwurf, wie der Dorfplatz über die Hauptstraße weiter geführt werden soll, steht nun. Der wohl wichtigste Punkt: Die Hauptstraße wird – schon aus Gründen der Verkehrssicherheit -nicht gepflastert, sondern asphaltiert. So bleibt sie sichtbar und als Straße auch von der Schule her erkennbar. „Das halte ich wegen der Kinder für sehr wichtig“, brachte Alexander Grambach die Mehrheitsmeinung im Gemeinderat auf den Punkt.

Die Straße erhält auch einen Bordstein – drei Zentimeter hoch und damit noch rollstuhlgängig, aber doch eine große Hilfe für Sehbehinderte. Auch für den Autofahrer werde so der Fahrbahnverlauf eindeutiger, meinte Steffen van Wambeke.

Aufenthaltsqualität für den Rathausplatz

Und weil man den Dorfplatz nicht noch größer machen will, wie Olaf Fuchs auf den diesbezüglichen Beschluss hinwies, erhält der Platz vor dem Rathaus das zwar gleiche Betonpflaster wie der Dorfplatz, aber in dem dort nur akzentuiert eingesetzten dunkleren Farbton. Optisch bleibt die Einheitlichkeit so erhalten, dennoch setzen sich die Platzteile voneinander ab.

Für den Rathausplatz ist Aufenthaltsqualität gewünscht. Er erhält einen Brunnen und wird möbliert. Was mit dem kurzen Stück Schlossmauer an der Rathauszufahrt geschieht, wollte Bürgermeister Holger Mayer noch nicht entschieden wissen. Es bedürfe erst einer Abklärung mit dem Amt für Denkmalschutz.

Über den neuen Standort für die öffentlichen Toiletten muss der Rat sich noch einig werden

Wie schon vor einigen Monaten vom Rat beschlossen, werden die Garagen neben der Schlossremise und die öffentlichen Toiletten abgerissen. Über den neuen Standort der sanitären Anlagen, der schon zu hitzigen Diskussionen geführt hat, wird ein anderes Mal noch beraten.

Auf dem westlichen Areal werden sieben Stellplätze angelegt. Dass dafür der Bedarf dringend vorhanden sei, betonten ein weiteres Mal Sigmar Schnutenhaus und Ralf Oßwald. Der jetzige Parkplatz im Schlosspark soll künftig zwar wegfallen, anlassgebunden könnte man dort aber eventuell weitere Stellplätze zur Verfügung stellen, so Jürgen Pfaff vom Planungsbüro Faktorgruen auf eine Frage von Andrea Baumann.

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