Wie reagieren die vielen Gegner des geplanten Kiesabbaugebiets Dellenhau, nachdem das Landratsamt Konstanz grünes Licht für die Baugenehmigung signalisiert hat? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Hegauer Bürgermeister, auf deren Gemarkung das Dellenhau liegt oder es dort angrenzt.

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Nach einer Videokonferenz am Donnerstagmorgen sind sich der Singener Oberbürgermeister Bernd Häusler und die Gemeindechefs Holger Mayer (Hilzingen), Ralf Baumert (Rielasingen-Worblingen) und Michael Klinger (Gottmadingen) einig. Die weitere Vorgehensweise – wie mögliche juristische Schritte – soll in den einzelnen Gemeinderäten besprochen werden. Anschließend wollen sich die Gemeindechefs in einem Pressegespräch zum viel diskutierten Thema äußern.

Im Dellenhau gab es auch schon einen Protestmarsch mit (vorne, von links) Singens OB Bernd Häusler, Peter Waldschütz (Bürgerinitiative) und Lothar Reckziegel (Vertreter von Rielasingen-Worblingen).
Im Dellenhau gab es auch schon einen Protestmarsch mit (vorne, von links) Singens OB Bernd Häusler, Peter Waldschütz (Bürgerinitiative) und Lothar Reckziegel (Vertreter von Rielasingen-Worblingen). | Bild: Tesche, Sabine

Klare Kante bezieht jetzt schon der Gottmadinger Peter Waldschütz, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Kiesabbau im Dellenhau: „Behörden, Verbände, die Landesregierung, selbst das Landratsamt Konstanz verkennen die Umweltbelastung durch den Kiesabbau. Profitgier darf nicht siegen. Wir kämpfen weiter“, erklärt Waldschütz angriffslustig. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder Protestaktionen gegen den Kiesabbau organisiert.