Als Michael Mohr vor zwei Jahren zum neuen Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weiterdingen gewählt wurde, hätte er sich nicht träumen lassen, welche besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie auf ihn und seine Kameraden zukommen würden. Somit war er in den vergangenen beiden Jahren mindestens ebenso als Motivator denn als Fachmann gefragt, der den Laden zusammenhält.

Die Proben unter Auflagen seien für alle belastend gewesen und die Motivation zur Probenteilnahme nicht immer die höchste, wie Michael Mohr bei der Hauptversammlung in der Lander Stube rückblickend sagt. Trotzdem: die Freiwillige Feuerwehr Weiterdingen sei schlagkräftig und die Einsatzfähigkeit hoch, wie er betont. Die Mannschaftsstärke sei auf 41 Mann gewachsen, davon seien 31 aktive Einsatzkräfte.

Keine außergewöhnlichen Einsätze

Auch die Finanzen stimmen: Laut Kassenwart Martin Dreher verfügte die Weiterdinger Wehr zum Jahresbeginn über mehr als 11.000 Euro. Die Einsätze, von denen Schriftführer Stefan Reithinger berichtete, waren eher Routine. Darunter sei etwa ein vollgelaufener Keller, ein Gebäudebrand in Duchtlingen, eine brennenden Garage und ein außer Kontrolle geratenes Reisigfeuer, das schnell gelöscht werden konnte, gewesen.

Anstehende Termine

Folgende wichtige Termine stehen an: Am 24. Juni findet die Generalversammlung der Gesamtfeuerwehr Hilzingen in Schlatt am Randen statt und am 2. Juli will die Feuerwehr Weiterdingen bei der Hauptprobe an der Kirche ihre Einsatzfähigkeit testen. Die sich anschließenden Entlastungen der Vorstandsmitglieder, die Ortsvorsteher Egon Schmieder vornahm, fielen einstimmig aus.

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Lob gab es vom stellvertretenden Kommandant der Gesamtfeuerwehr Hilzingen Heiko Jäckle. Auch sei der Ausrückbereich Weiterdingen/Duchtlingen dank des neuen wasserführenden Fahrzeugs in der Lage, selbstständig Einsätze zu fahren, sodass Hilzingen nicht mehr bei jedem Alarm vor Ort sein müsse. Dadurch sei auch die Gesamtfeuerwehr schlagkräftiger geworden.