Mund und Nase frei, dafür die Augen sehr einfallsreich umrahmt: Die Masken, die die kleinen Teilnehmer am Kinderferienprogramm der Gemeinde Hilzingen fertigten, waren ganz anders, als die, die Kinder zur Zeit gewöhnt sind.

Veranstalter dieses Programmpunktes war der Narrenverein Pfiffikus – einer unter 15 Vereinen, Einrichtungen und Privatpersonen, die sich nach der Lockerung der Corona-Verordnungen im Juli noch spontan entschieden hatten, den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde die Ferienzeit so schön wie möglich zu machen.

Nur 15 Programmpunkte und 135 Plätze

Dass bei der Durchführung des Programms auf die Einhaltung der aktuellen Corona-Hygieneverordnungen und auf die Abstandsregeln geachtet wurde, versteht sich von selbst. Damit reduzierte sich die Anzahl der Veranstaltungen auf knapp die Hälfte der anderer Jahre. Insgesamt konnten kurzfristig noch 15 Programmpunkte auf die Beine gestellt werden – im Vorjahr waren es 34. Es gab 250 Anmeldungen bei möglichen 135 Teilnehmern.

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 lagen 590 Anmeldungen vor, die Zahl der Kinder, die mitmachten betrug 203. Um eine gerechte Verteilung der Plätze zu gewährleisten, wurde die Platzvergabe vom Computer durchgeführt.

Spaß im Freibad und im Wald

Unter den beliebtesten Veranstaltungen machten wieder einmal die alljährlichen Dauerbrenner „Eine Nacht im Freibad“, „Spaß im Wald mit dem Förster“, ein Erste-Hilfe-Kurs und der Workshop in der Bonbon-Manufaktur in Eigeltingen das Rennen.

Ganz oben auf der Favoriten-Liste fand sich auch die bereits erwähnte Veranstaltung „Spielen und Basteln mit dem Narrenverein Pfiffikus„, der sich neugegründet hat. Entsprechend wurde diese Veranstaltung zum ersten Mal durchgeführt.

„Die Kinder sind das gewöhnt“

Die Organisatorin Barbara Fahr vom Rathaus bekam von Kindern und Eltern nur positive Rückmeldungen zu den Programmpunkten. Ebenso ihre Mitstreiterin auf der Gemeinde, Annalena Bader, die die eine oder andere Veranstaltung auch begleitet hatte: „Es hat den Kindern gefallen“.

Dass die Corona-Vorgaben eingehalten werden mussten, sei für die jungen Teilnehmer kein Problem gewesen. Ganz selbstverständlich hätten sie sich beim Einstieg in den Bus, der sie in die Bonbon-Manufaktur brachte, den Mund-Nasen-Schutz übergezogen und die Hände desinfiziert. „Die Kinder sind das zwischenzeitlich wohl gewöhnt“, so die Organisatorinnen.

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Barbara Fahr bewundert aber auch die Veranstalter, die sehr gut mit der in Corona-Zeiten viel schwierigeren Organisation zurechtgekommen seien. Als Beispiel nennt sie die beliebte Übernachtung im Freibad. Hier sei der Förderverein mit der Vorgabe konfrontiert gewesen sei, dass sich Freunde kein Zelt teilen durften, das sei nur Personen eines Haushalts erlaubt: „Das hat dann reibungslos geklappt“, erklärt Barbara Fahr.

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