Die seit dem 22. Februar geltende Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ist für Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen eine große Herausforderung. Durch eine schnelle Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten ist es der Gemeindeverwaltung Hilzingen gelungen, den Lehrkräften und Erziehern die Möglichkeit zu bieten, sich regelmäßig und kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen.

Das Testangebot kann zweimal in der Woche auf freiwilliger Basis wahrgenommen werden. Die Gemeinde hat vom Land dafür knapp 3000 Schnelltests zur Verfügung gestellt bekommen.

Praxen sagten sofort Unterstützung zu

Die Gemeindeverwaltung Hilzingen hat sich frühzeitig Gedanken darüber gemacht, wie die Organisation dieser Schnelltests für die insgesamt rund 80 berechtigten Mitarbeiter ablaufen könnte. „Für uns war schnell klar, dass wir kein eigenes Testzentrum stemmen können, deshalb sind wir auf die hiesigen Arztpraxen zugegangen“, so Hauptamtsleiter Markus Wannenmacher.

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„Zwei Praxen haben sofort ihre Unterstützung zugesagt, um das nötige Testangebot zu schaffen.“ Seit einer Woche bietet nun die Gemeinde die Tests für alle kommunalen Mitarbeiter in Schulen und Kindergärten an.

Bislang hat die Hälfte der Pädagogen das Angebot angenommen

Mittlerweile hat ungefähr die Hälfte der Pädagogen das Angebot wahrgenommen. Alle Testergebnisse waren negativ. Bürgermeister Holger Mayer würde eine größere Testfreudigkeit begrüßen.

„Wir sind auf einem guten Weg, aber es geht noch mehr“, appelliert das Gemeindeoberhaupt an die Lehrer und Erzieher, von der Testmöglichkeit intensiv Gebrauch zu machen. „Wir alle wünschen uns ja nichts mehr, als eine Eindämmung des Infektionsgeschehens und eine baldige Rückkehr in die Normalität. Dazu sollten wir alles tun, was möglich ist“.