Die Jugendmusikschule (JMS) Westlicher Hegau kann auch in den kommenden Jahren auf finanzielle Unterstützung von Gailingen, Gottmadingen, Hilzingen und Rielasingen-Worblingen bauen. Obwohl die Kommunen die Auswirkungen der Pandemie auf der Einnahmeseite in ihren Haushalten deutlich spüren, haben die Gemeinderäte der Gemeinden der neuen Vereinbarung zugestimmt. Sie sieht für die kommenden drei Jahre eine Kostenbeteiligung von Gailingen, Hilzingen und Rielasingen-Worblingen von 34 Prozent vor, bei Gottmadingen, die pro Schüler einen Kopfbetrag leistet, sind es annähernd 32 Prozent. Dies bedeutet für Hilzingen eine jährliche Zahlung von 145.600 Euro. „Die Beteiligung ist umso bemerkenswerter, als die Unterstützung der Gemeinden eine freiwillige Leistung ist“, betonte der Vorsitzende der JMS, Altbürgermeister Franz Moser bei der Unterzeichnung der Vereinbarung von Hilzingen im Hilzinger Rathaus. Diese Vereinbarung gibt der Musikschule seit 1989 Planungssicherheit. „Ich bedanke mich bei den vier Gemeinden im Namen der Jugendmusikschule und auch im Namen der Eltern der nicht ganz 1000 Schüler“, ergänzte Franz Moser, „die Jugendmusikschule ist auch künftig eine Einrichtung, wo vorbildliche Arbeit geleistet werden wird. Der Führungswechsel ist vollzogen und der neue Leiter, Arpad Fodor hat zusammen mit der Verwaltung, welche straffer organisiert wurde, die Herausforderungen durch Corona sehr gut gemeistert.“

Bürgermeister Holger Mayer hob die gute Arbeit des Vorsitzenden und von Arpad Fodor hervor: „Der Tatendrang und die Motivation des neuen Schulleiters, der die Schule mit neuen Schwerpunkten führt, ist nicht zu übersehen.“ Der Gemeinderat habe es positiv bewertet, wie gut die Musikschule die Pandemie durch Online-Unterricht ohne zusätzliche Kosten überbrückt habe. Verbunden mit seinen Dankesworten meinte Arpad Fodor: „Die Musik sichert unsere innere Überlebensfähigkeit gerade in der Corona-Zeit. Wir werden Corona wegblasen.“