Die Solarcomplex AG will das Fernwärmenetz Hilzingen optimieren. Bisher wird in Spitzenverbrauchszeiten mit Gas zugeheizt. Zukünftig soll die fehlende Energie in einem Hackschnitzel-Blockheizkraftwerk erzeugt werden. Als Standort diskutierten die Mitglieder des technischen Ausschusses des Gemeinderats mit Solarcomplex-Geschäftsführer Bene Müller das Gelände der sogenannten Alten Kläranlage. Durch dieses Areal führt direkt die Leitung, die die Wärme von einer Biogas-Anlage im Gottmadinger Ortsteil Ebringen nach Hilzingen bringt.

Fernwärmenetz war Pilotprojekt

Am Hilzinger Fernwärmenetz hängen neben einigen privaten und gewerblichen Abnehmern die kommunalen Gebäude im Kernort – vom Rathaus über die Peter-Thumb-Gemeinschaftsschule bis hin zu den Hegau-Hallen. Auch das Freibad wird aus dieser Wärmequelle versorgt.

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Das Hilzinger Fernwärmenetz war ein Pilotprojekt in der Region. Über mehrere Jahre hin wurde es von der Gemeinde Hilzingen verlustreich als Eigenbetrieb geführt. Schlussendlich wurde es für einen Symbol-Preis an die Singener Solarcomplex AG verkauft.