Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich in Tengen zur Verlegung der Leerrohre für das schnelle Internet ist dieser nun auch in Hilzingen erfolgt. Die Fördergelder für die Arbeiten an der Haupttrasse stehen nun zur Verfügung. 

Diese Tiefbauarbeiten, größtenteils Bohrungen, dienen dazu, die Leerrohre für den Backbone verlegen, also den verbindenden Hauptstrang des Telekommunikationsnetzes. Der Hilzinger Bauamtsleiter Günther Feucht beziffert die Kosten dieser 8,74 Kilometer langen Leerrohrtrasse auf etwas mehr als 1,1 Millionen Euro, wovon der Großteil aus Fördertöpfen finanziert werde.

Tiefbauarbeiten bis April 2020

Burkhard Raff, der mit seinem Gottmadinger Ingenieurbüro die Trasse geplant hat, ist überzeugt, dass die Tiefbauarbeiten im April kommenden Jahres beendet sein werden. Da das Signal in Beuren am Ried von Tengener Gemarkung aus kommend abgeholt werden wird, führt die Trasse erst durch Binningen, dann durch Storzeln, Hofwiesen und kommt schließlich in Hilzingen an.

An Riedheim führt die Trasse vorbei, weil dieser Ort schon von der Firma THÜGA mit schnellem Internet versorgt wird. Die Trasse zu den Hilzinger Ortsteilen Duchtlingen und Weiterdingen soll später folgen.

Antrag auf Förderung dauert lange

Wie Bürgermeister Rupert Metzler in seiner Ansprache rekapitulierte, haben sich die Gemeinden Hilzingen und Tengen als Eigentümer des zukünftigen Breitbandnetzes für die Firma Stiegeler Internet Services GmbH mit Hauptsitz in Schönau im Schwarzwald entschieden. Geplant sei, so Metzler, dass Hilzingen Ende 2020 über das schnelle Internet verfügen könne.

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Wie alle Beteiligten noch einmal versicherten, seien die Verfahren der Förderung in der Praxis sehr komplex und bürokratisch, mit der Folge, dass diese sehr lange dauerten. Deshalb freue man sich in der Gemeindeverwaltung darüber, dass inzwischen auch der Bewilligungsbescheid für die Fördergelder zur Finanzierung des Verteilernetzes im Hilzinger Industriegebiet eingetroffen sei.