Unter dem Motto "Kommunalwahlen 2019 – Kommunalpolitik lebt vom Mitmachen" hatte die SPD Hilzingen zusammen mit den Gemeinderäten von SPD/UL zum Dorfgespräch nach Schlatt am Randen eingeladen. Diese Dorfgespräche werden in den Gemeindeteilen seit dem Jahr 2014 angeboten. "In Riedheim steht noch eines an, dann waren wir in allen Gemeindeteilen in den fünf Jahren zweimal", erklärte Erich Schmid, der Vorsitzende der SPD Hilzingen. Obwohl die Zahl der Teilnehmer sehr überschaubar war – sechs Bürger waren gekommen – war Gemeinderätin Andrea Baumann mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden. "Wir wollen mit den Leuten ins Gespräch kommen und ihre Meinung zu den aktuellen Themen in der Gemeinde hören", betonte Baumann.

In der Gemeinde fehlen Betreuungsplätze

Die zwei wichtigsten Themen, die Schlatt derzeit bewegen, zeigte Ortsvorsteher Stefan Jäckle auf. Im Entwurf des Investitionsprogramms der Gemeinde Hilzingen sind für 2020 Mittel für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses enthalten. Noch nicht entschieden ist, wo es gebaut werden soll. Weiter wird im kleinsten Ortsteil von Hilzingen auch über die künftige Nutzung des Bürgerhauses diskutiert. Das Gebäude wurde von den Schlattern nach Schließung der Schule in Eigenarbeit zu einem Bürgerhaus umgebaut. Aufgrund fehlender Kinderbetreuungsplätze in der Gemeinde und der großen Zahl von Kleinkindern in Schlatt selbst wird nun angedacht, das Bürgerhaus in einen Kindergarten umzuwandeln. Dieser Schritt würde als eine bedeutende Verbesserung der Wohnqualität in Schlatt gesehen.

SPD sucht Kandidaten für die Kommunalwahlen

Daneben kamen auch die notwendige Erschließung von Bauplätzen und eine Einflussnahme der Gemeinde auf die Innerortsverdichtung zur Sprache. Im Hinblick auf die Kommunalwahl im Mai nutzte die SPD das Dorfgespräch, um für Kandidaten zu werben. "Es ist nicht leicht, welche zu finden", äußerte Gemeinderätin Barbara Kissmehl. Dies bestätigten für ihre Gremien Ortsvorsteher Stefan Jäckle und Gemeinderat Alfons Zipperer, welcher nicht mehr kandidieren wird.