Der Musikverein Schlatt a.R. und die Schlatter Chriesi laden zum Schlatter Allerlei in die Alpenblickhalle ein. Am Fasnachtssonntag, 11. Februar, 20 Uhr, gibt es die 22. Auflage. Nachdem in vielen Orten die Narrenspiegel bereits abgehalten wurden, laufen in Schlatt die Proben noch auf Hochtouren. In den Händen von Angelika Küchenhoff, Chefin der Schlatter Chriesi, liegt die Gesamtleitung für den Abend.

Küchenhoff kann derzeit im Bürgerhaus an manchen Abenden von Zimmer zu Zimmer gehen, wenn sie die Proben der einzelnen Gruppen besucht. „Jetzt läuft's“ stellt sie erleichtert fest, „vor Weihnachten ist es bei uns auch wegen des Jahreskonzertes des Musikvereins fast unmöglich, Proben anzusetzen.“ Dem stimmt Andrea Stauder, Leiterin der Männertanzgruppe, zu. „In meiner Truppe tanzen etliche Musiker mit, die wollen von Proben vor Weihnachten nichts wissen.“

Für beide ist es wichtig, dass man noch im alten Jahr Ideen sammelt, die man den Akteuren vorschlagen kann. Das ist in erster Linie Aufgabe eines Teams, welches aus fünf Frauen besteht. „Dieses Jahr lagen bei der ersten Zusammenkunft dieses Orga-Teams bereits zwei fertige Texte vor“, erzählt Angelika Küchenhoff erfreut. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit konnte wieder ein ansprechendes Programm zusammengestellt werden. Neben der Männertanzgruppe präsentiert auch Nicole Lenz, Übungsleiterin beim SV Schlatt, mit ihren „Mädels“ wieder eine tänzerische Einlage, und Gudrun Ramsch versteckt die Chriesi-Gruppe in Säcken. Dazwischen gibt es Gesang, eine Playback-Nummer sowie Einzelvorträge und Sketche. „Da uns nichts mehr erzählt wird – niemand will an de Fasnet kumme -, müssen wir allerdings in diesem Jahr auf unseren bewährten Programmpunkt Ortsgeschehen verzichten“ erläutert Regina Will vom Orga-Team, „aber die kommunalen Ereignisse werden mit närrischer Brille betrachtet“. Für Live-Musik sorgt der Musikverein.