"Das Kieswerk Birkenbühl beantragt die Durchführung eines Raumordnungsverfahren für den Abbau von Kies und Sand im Dellenhau", kündigt Birkenbühl-Geschäftsführer Andreas Drewing an. Deshalb soll das Projekt auf Hilzinger Gemarkung am Donnerstag, 9. Februar, ab 17.30 Uhr in der Hilzinger Hegau-Halle noch einmal umfangreich der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zur Infoveranstaltung sind interessierte Bürger eingeladen, sich über das Verfahren zu informieren.

Kritik kommt seitens der Bürgerinitiative zum Erhalt des Naherholungsgebietes. "Es geht darum, der Bevölkerung die unnötige Angelegenheit schmackhaft zu machen", argwöhnt Peter Waldschütz von der BI Dellenhau und hofft auf viele kritische Teilnehmer zur Infoveranstaltung. Bislang läge die vor einem Jahr geforderte, regionale Bedarfsermittlung nicht vor, so Waldschütz.

Drewing hingegen verspricht kompetente Antworten auf alle Fragen am Donnerstagabend. "Die höhere Raumordnungsbehörde des Regierungspräsidiums, das Planungsbüro und Fachgutachter werden Verfahren und Vorhaben vorstellen", kündigt Drewing an und betont den weiterhin offenen Verfahrensausgang. Erst wenn das Raumordnungsverfahren abgeschlossen sei, könne darüber entschieden werden, ob Kiesabbau genehmigt werden könne. "Als Antragsteller müssen wir umfangreiche Voruntersuchungen durchführen", so Drewing. Im Genehmigungsverfahren werden die Ergebnisse der Untersuchungen behördlich geprüft, um zu entscheiden, ob der Kiesabbau möglich ist, oder nicht.