Hilzingen Neue Ideen fürs Bezirksfest: Bei der Hauptversammlung des Musikvereins Schlatt stellt der Vorstand das Konzept vor

Musik von Musikern für die Musiker – das ist die Idee. Die teilnehmenden Vereine sollen beim Fest in vier gemischten Kapellen auftreten und damit auch musikalisch einen neuen Klang präsentieren. Die Besucherzahl des Bezirksmusikfests war jüngst rückläufig gewesen.

Der Musikverein (MV) Schlatt am Randen ist in diesem Jahr beauftragt, als einer von acht Vereinen im Bezirk Randen im Blasmusikverband Hegau-Bodensee das Bezirksmusikfest zu organisieren. Dieses Thema beschäftigte die Vorstände und Dirigenten bei der Hauptversammlung im Schlatter Bürgerhaus. Alfons Zipperer, Vorsitzender des MV Schlatt, stellte ein Konzept vor, das bei vielen Anwesenden anfangs auf Skepsis stieß.

„Wir wollen mal etwas anderes machen. Keinen Wettbewerb unter den Vereinen, sondern einen schönen Tag für uns Musiker“, erläuterte Zipperer die Idee. „Keine Veranstaltung gegeneinander, sondern füreinander und vor allem miteinander.“ Da die Besucherzahlen bei Bezirksmusikfesten weiter zurückgingen, möchte der Verein ein attraktives Bezirksmusikfest auf die Beine stellen und dabei die Besucher mit völlig anderen Konstellationen begeistern. Zipperer erinnerte an das Bezirksmusikfest in Wiechs am Randen, das während des Oktoberfestes veranstaltet wurde und schon deshalb Besucher anlockte. Das Scheunenfest in Schlatt eigne sich nicht, da es in den Sommerferien stattfinde.

Der Plan für das Schlatter Musikfest sei, aus den Bezirksvereinen und dem MV Binningen vier gemischte Kapellen zusammenzustellen. Die ausgelosten Dirigenten werden mit den Kapellen proben und nach dem Auftritt der Bezirksjugendkapelle das Bezirkskonzert bestreiten. „Wünschenswert wäre zum Abschluss ein Gesamtchor aller Musiker mit Musik, die uns gefällt“, hob Zipperer hervor, dass mit neuen Ideen langfristig Begeisterung für das Bezirksfest erreicht werden könne.

Seine Ausführungen stießen bei einigen Dirigenten auf Bedenken, da sie sich auf eine neu zusammengesetzte Kapelle einstellen müssen. Bernhard Wesle, Vorsitzender des Bezirks Randen, ließ sich von der Idee anstecken, er meinte: „Das ist machbar. Viel schiefgehen kann dabei nicht.“ Die Anwesenden stimmten zu, Details sollen noch besprochen werden.

Auf Zustimmung trafen auch die Neuwahlen im Bezirk Randen, die Verbandspräsident Johannes Steppacher leitete: Bernhard Wesle wird den Vorsitz noch mal für ein Jahr übernehmen, will dann das Amt an Jüngere abgeben. Ebenso nur für ein Jahr wird Bezirksdirigent Karl Schwegler im Amt bleiben. Für drei weitere Jahre steht Armin Keller als Kassier zur Verfügung, Selina Weh als bisherige Stellvertreterin wurde für die nächsten drei Jahre als Ausbildungsleiterin gewählt.

Schriftführerin Elena Fleischhauer und Bezirksdirigent Karl Schwegler berichteten von den Aktivitäten im vergangenen Jahr. Bürgermeister Rupert Metzler hob die Bedeutung der Musikvereine für die Gemeinschaft hervor.

 

Zur Veranstaltung

Das Bezirksmusikfest im Bezirk Randen im Blasmusikverband Hegau-Bodensee wird in diesem Jahr der Musikverein Schlatt am Randen veranstalten. Es wird regelmäßig im Wechsel mit den Musikvereinen Büsslingen, Kommingen, Leipferdingen, Riedöschingen, Tengen, Watterdingen/Weil und Wiechs am Randen ausgetragen und findet 2018 am Sonntag, 22. April, in der Alpenblickhalle in Schlatt am Randen statt. Der Einlass für die Gäste erfolgt ab 12 Uhr. (ros)

 

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