Traditionell mit dem Narrenmarsch eröffneten die Schlatter Chriesi und der Musikverein unter Leitung von Erwin Gebhart das 21. Schlatter Allerlei. Elisabeth Stauder, welche als kurzfristiger Ersatz für eine erkrankte Akteurin in Person des Antonio aus Lizzano durchs Programm führte, begrüßte dann die „Groß-Kopfete“. Sie begrüßte alle außer Bürgermeister Rupert Metzler, denn dieser hatte die Schlatter in seiner Rede am Neujahrsempfang auch nicht erwähnt. Metzler versprach, zur Buße dem MV als Helfer beim Scheunenfest zur Verfügung zu stehen.

Niklas Küchenhoff und Florian Stauder waren sich als Gartenfreunde bei botanischen Bezeichnungen nicht immer einig. Der eine sprach von „Glodalien“, der andere meinte „Gladiolen“. Während Regina Will mit den heutigen Anforderungen an „Oma und Opa“ zu kämpfen hatte, ließen Petra Mischke und Nathalie Will als zwei Putzfrauen an ihren Männern kein gutes Haar. Dazwischen entführte Nicole Jäckle mit ihren Mädels tänzerisch nach Ibiza.

Mit „Boomwhackers“ auf einem Abflussrohr Fasnachtsschlager zu klopfen, war für die Bauarbeiter des MV-Anhangs interessanter als Steine zu mauern. „Schlatt am Rand ist nicht am Ende der Zivilisation sondern in“, meinte Tanja Steffen, deren Bühnenfigur bei einer Werbeveranstaltung für den Thermomix bahnbrechenden Fortschritt aufzeigte. Auch Florian Sauter wurde mit dem Fortschritt konfrontiert, als er ein modernes WC mit Duschkopf und Fön kennenlernte.

Über die Begebenheiten im Dorf diskutierten die Regisseurin des Abends, Angelika Küchenhoff, und Petra Mischke im neuen Brennhüsle in der Zollstraße. In einem Duell mit Schnaps klärten Artur Jäkle als Bürgermeister Metzler und Alfons Zipperer als Bauhofleiter Furtwängler anstehende Probleme.

Die Halle zum Toben brachten die Schlatter Chriesi bei ihrem Trachtenball mit ihrem Stargast Andreas Gabalier (Ruth Tauber) und Andrea Stauder mit „The Magic PomPoms“ des Männerballetts.