In der Schweiz kennt jeder die Bilder von Albert Anker (1831–1910), sie hängen auch heute noch in vielen Wohnräumen und zieren Schulbücher. Nun sind Repliken von ihnen in einer Ausstellung des Hilzinger Bürger- und Bauernmuseums zu sehen.

Der Hilzinger Otto Puchstein hat seine umfangreiche Sammlung unlängst dem Museum als Schenkung vermacht. Bei der Vernissage hielt Puchstein hielt einen Vortrag und beschrieb, wie es zu seiner Sammelleidenschaft und zu seiner Faszination von den Bildern Ankers gekommen war.

Seine Ausführungen begannen mit einer Betrachtung eines Gemäldes von Glaubensflüchtlingen, das einen Bezug zur eigenen Familiengeschichte herstellte.

Otto Puchstein zeigte Anker-Bilder mit Motiven und Themen, denen er vor mehr als fünfzig Jahren selbst begegnet war – sei es ein Brunnen zur Wasserversorgung, der Junge mit der Schiefertafel oder der Pfeife rauchende Großvater. Die persönlichen Ausführungen sprachen die zahlreich erschienenen Besucher an, und so entwickelten sich anregende Gespräche.

Die Ausstellung wird an den folgenden Öffnungssonntagen zu sehen sein: jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Otto Puchstein ist nach Möglichkeit dabei. Die Adresse: Museum im Schlosspark, Hauptstraße 36, Hilzingen