Einen Generationswechsel sehen die Aktiven von SPD und Unabhängiger Liste (UL) mit der am 26. Mai anstehenden Kommunalwahl für den Hilzinger Gemeinderat kommen. Im Schlossparkcafé haben sie sich zur Kandidatennominierung getroffen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Erich Schmidt begrüßte die Teilnehmer, Wahlleiter Mathias Kossmann führte die Sitzung.

Für die Liste SPD/UL wurden Andrea Baumann, Andreas Gallus und Erich Schmidt von der SPD nominiert, Barbara Kissmehl, Christoph Graf, Astrid Rothmund, Daniela Hengge, Tilo Herbster und Wilfred Rösch von der UL. Fraktionssprecherin Andrea Baumann erwartet eine spannende Aufgabe, wie es in einer Pressemitteilung heißt: "Eine Menge Herausforderungen warten auf das neue Gremium und die weitere Entwicklung der Konjunkturlage in Deutschland wird großen Einfluss auf die Arbeit der Neuen haben. Die Kandidaten seien gespannt auf die kommende Wahlkampfzeit und freuen sich mit interessierten Wählern ins Gespräch zu kommen. Sie dankte allen für die Bereitschaft zur Kandidatur.

Bei der Hauptversammlung der SPD Hilzingen hob Schmidt die gute Zusammenarbeit von Fraktion und Ortsverein hervor. Kassier Andreas Gallus bilanzierte einen soliden Kassenstand und Andrea Baumann erzählte von der Arbeit im Gemeinderat nach schwierigen Haushaltsplanberatungen. Für die Feuerwehr wurden in Duchtlingen und Weiterdingen neue Fahrzeuge beschafft, das Feuerwehrgerätehaus Duchtlingen wird erweitert und Schlatt am Randen erhält 2020 ein neues Gebäude.

Verschoben wurde die Planung für Zwinghofplatz und Hauptstraße, wie auch der Kunstrasenplatz für den Sportverein. Dafüt könne bei der Wiesentalhalle in Weiterdingen nach der Zuschussgenehmigung mit den Bauarbeiten begonnen werden. Auch der Schulhausanbau laufe. Fehlenden Kindergartenplätzen soll durch einen Umbau des Schlatter Bürgerhauses, die Umnutzung des Probelokals des MV Binningen und einen Neubau in Modulbauweise im Steppbachwiesle begegnet werden. Auch der Breitbandausbau laufe und soll sich bei einem Auftragsvolumen von 20 Millionen Euro über rund 20 Jahre erstrecken.

Schwierig gestalte sich aufgrund des Fachkräftemangels die Suche nach einem neuen Bademeister. Auch die geforderte Stellplatzsatzung, mit der besser auf die Parkplatzsituation bei Baumaßnahmen im Innerort eingewirkt werden könne, sei problematisch, da im Ratsgremium keine Mehrheit erreichbar sei. "Aus Sicht der SPD/UL eine vertane Chance", so Baumann.