Die Hilzinger Kunstausstellung 2018 zeigt Zeichnungen und Skulpturen des renommierten, in Radolfzell-Böhringen lebenden Künstlers Joachim Schweikart. "Der Förderkreis Kunst und Kultur bringt große Kunst in die Gemeinde", lautete auf der Ausstellungseröffnung Bürgermeister Metzlers Dank an den Veranstalter.

Dass Ausstellungen dieses künstlerischen Niveaus in Hilzingen möglich sind, ist auch Schweikart mit zu verdanken. Der Künstler engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Kulturfördervereins. Er ist wie der Förderkreis-Chef Bernhard Hertrich erläuterte, zusammen mit seinem Vorstandskollegen Rudolf Zimmermann seit Jahren der Ausstellungsmacher der Hilzinger Schau – sowohl inhaltlich als auch organisatorisch.

Da lag es nahe, ihm zu seinem jetzigen runden Geburtstag eine Einzelausstellung zu widmen, die mit fünfzig Exponaten einen aussagekräftigen Querschnitt durch die weich gerundeten Skulpturen des Meisters inklusive ihrer Entwurfzeichnungen zeigt. Schweikart, in Singen geboren, absolvierte eine Lehre als Steinbildhauer. Ab 1985 war er als freischaffender Künstler in Singen tätig. 1992 zog der Künstler mit seinem Atelier nach Radolfzell-Böhringen um. 2015 eröffnete Schweikart mit der Malerin Susanne Lubach den Skulpturengarten in Gaienhofen.

Nicht nur zu sehen gab es zur Vernissage Kunst – auch zu hören. Bei der musikalischen Umrahmung hatten mit dem Fagottisten Phillip Contto und dem Pianisten Heinrich Beise – beide Dozenten an der Jugendmusikschule Westlicher Hegau – zwei hochkarätige Musiker.

Die Hilzinger Kunstausstellung findet bis zum 28. Oktober im August Dietrich Saal, Hauptstraße 59, statt. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist geöffnet: bis Freitag, 26. Oktober, täglich von 14-18 Uhr; Samstag, 27., und Sonntag, 28. Oktober, von 10-18 Uhr. Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter Katalog erschienen, der gegen eine geringe Schutzgebühr erhältlich ist.