Der im April gegründete Gesamtelternbeirat der Kindergärten Hilzingen hat im Gemeinderat erstmals seine Ziele vorgestellt. Der Beirat entstand im April aus einer Initiative von Elternbeiräten, die eine Umfrage zum Bedarf an Kindergartenplätzen und die benötigten Rahmenbedingungen startete. Ergebnisse und daraus abgeleitete Wünsche äußerten die Frauen nun auch vor den Gemeinderäten.

Situation soll sich ab Herbst entspannen

Ganz oben auf der Wunschliste stehen mehr Betreuungsplätze, die derzeitigen Wartelisten sind lang. Wie Bürgermeister Rupert Metzler ausführte, werden an verschiedenen Orten gerade zusätzliche Plätze geschaffen. Ab Herbst sollte sich die Situation entspannen. Angesichts der Arbeitszeiten der Eltern geht aus einer Umfrage auch der klar der Wunsch nach flexibleren Öffnungszeiten hervor, die nicht nur ein späteres Bringen der Kleinen, sondern auch ein Abholen nach 14 Uhr in allen Einrichtungen ermöglichen. Und insbesondere im Kernort Hilzingen fehlt den Eltern eine Ganztagsbetreuung.

Teufelskreis aus wenigen Plätzen, vielen Anmeldungen und immer längeren Wartelisten

Die Beiratsmitglieder plädierten auch für die Schaffung eines zentralisierten Anmeldesystems. Denn wegen zu weniger Betreuungsplätze und langer Wartelisten lassen sich Eltern bei mehreren Einrichtungen eintragen, was wiederum die Wartelisten verlängert.

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Der Gesamtelternbeirat sieht sich als zentrale Kommunikations- und Vermittlungsstelle zwischen den Kindertagesstätten und Gemeinderat sowie Verwaltung. Entsprechend hätte er gerne auch eine beratende Stimme im Finanz- und Verwaltungsausschuss zu allen die Kindergärten betreffenden Fragen. Dieses Anhörungsrecht wird man ihm laut der Wortbeiträge der Räte einräumen. Die Ratsmitglieder und auch Bürgermeister Metzler ließen keinen Zweifel daran, dass die Gründung dieses Gremiums hochwillkommen sei. Die Zahl der Ansprechpartner vermindert sich, die Zusammenarbeit könne so einfacher und direkter werden.

Zwei Vertreter fehlen noch im Gesamtelternbeirat

Erwünscht wäre, dass sich dem Beirat auch noch Vertreter des Kindergartens Staufen und der Duchtlinger Betreuungseinrichtung anschließen.

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