Am Kirchweih-Samstag ist Hilzingen im Oldie-Fieber. Zum Treffen historischer Motorfahrzeuge sind 200 Fahrzeuge angemeldet. Darunter eine ganze Reihe Autos und Motorräder, die man selbst bei Oldtimer-Treffen nur selten zu sehen bekommt.

Mit Jörg Seeger hat die Veranstaltung vergangenes Jahr einen neuen Hauptorganisator gefunden. Er denkt gern an 2018 zurück. Es sei ein schönes, ein harmonisches und gelungenes Oldie-Treffen gewesen, sagt er. Ein paar Dinge will er jedoch in diesem Jahr anders machen. Waren bisher nur Oldies bis Baujahr 1960 zugelassen, wird man erstmals auch Autos mit Baujahr bis 1970 sehen.

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Der Grund: Durch den neuen Dorfplatz gibt es Standplätze für mehr Fahrzeuge. Viele der Besucher werden sich darüber freuen, begegnen sie hier dann doch den Autos ihrer Kindheit oder Jugend. An der Oldie-Parade, auf der die Fahrzeuge und ihre stolzen Besitzer vorgestellt werden, dürfen die neueren Oldies nicht teilnehmen.

Walter Hägele, dessen Namen als ehemaliger Organisator stark mit dem Hilzinger Oldie-Treffen verbunden ist und der auch heute noch in die Organisation eingebunden ist, freut sich auf einige ganz besondere Fahrzeuge. Er rechnet mit mehreren seltenen amerikanischen Luxuslimousinen wie einem in Buffalo gebauten Pierce Arrow mit acht Zylindern und 110 PS.

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Aus dem gleichen Jahrzehnt stammt ein Kleinwagen, der sicherlich für Aufmerksamkeit sorgen wird: Ein zehn Pferdestärken starker Hanomag Kommissbrot, dessen Chassis beim Korbmacher entstand. Unter den rund 90 Motorrädern finden sich Raritäten wie eine 1000er Tornax Baujahr 1934, die mit ihren 60 PS die stärkste Maschine ihrer Zeit war. Das Oldtimermuseum Engen wird Renngespanne der 1970er Jahre vorstellen, kündigt Jörg Seeger an. „Die waren damals ein Riesenhype.“

Zum 36. Treffen historischer Motorfahrzeuge treffen die Oldies am Kirchweihsamstag, 19. Oktober, ab 10 Uhr im Schlosspark ein. Um 13 Uhr beginnt die Oldtimer-Parade vom Rathaus zum Festzelt.