Andreas Hühner

Gottmadingens Bürgermeister Michael Klinger war ergriffen. „Es ist jedes Jahr ein neuer Schmuck, der auch jedes Mal wunderschön ist. Die meisten Menschen, die ins Rathaus kommen, bleiben staunend an der Türe stehen und bewundern den schönen großen Baum“, sagte er. Dieses Jahr wurden über 100 Sterne gebastelt, die den Baum jetzt schmücken.

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Verantwortlich dafür sind die Kinder der Ganztagesbetreuung Spielraum für Schulkinder der ersten bis vierten Klassen in Gottmadingen, Bietingen und Randegg. Die gibt es eit fünf Jahren. Getragen wird sie von der Gemeinde Gottmadingen mit dem Freundeskreis Hebelschule.

Das Angebot umfasst unter anderem ein kleines Frühstück, ein warmes Mittagessen und natürlich die Hausaufgabenbetreuung. Dazu kommen mehrere kreative Freizeitaktivitäten, zu denen auch jedes Jahr das Basteln des neuen Weihnachtsschmucks für die Christbäume in den beiden Gottmadinger Rathäusern gehört.

Bürgermeister als Vorleser

Die verantwortliche Leiterin Carola Bühler und Betreuerin Melinda Hierholzer haben nun zusammen mit zehn ausgewählten Kindern mit großem Eifer die diesjährigen Weihnachtsbäume geschmückt. Nach getaner Arbeit las Bürgermeister Klinger den Kindern noch das „Märchen vom Kleinen Tannenbaum“ vor, das super bei den Deko-Künstlern ankam.

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Auf die Frage nach ihren Weihnachtswünschen antwortete Cleo Silvia, die die vierte Klasse besucht: “Ich wünsche mir von meiner Oma ein Spielzeugpferd. Am liebsten einen Schimmel, da ich Pferde so liebe. Vielleicht liest sie das ja hier in der Zeitung. Ein echtes wäre natürlich noch besser.“ Für die Welt wünsche sie sich Frieden und „dass die Menschen nicht mehr im Krieg sterben müssen“.

Kinder wünschen sich auch Frieden

Marc, der bereits zum dritten Mal beim Weihnachtsbaumbasteln dabei war, wünscht sich ein Buch, Lego Ninjago und eine weitere Überraschung – aber auch, dass sich die Menschen nicht mehr streiten.

Nachdem die Schmückaktion im neuen Rathaus beendet war, ging die ganze Truppe noch zum alten Rathaus, wo der Schmuck des vergangenen Jahres wieder zur Anwendung kam – nachhaltig soll die Aktion schließlich auch sein.