Die Entwicklung des Areals am Bach im Ortsteil Randegg war Thema im Ausschusses für Technik und Umwelt des Gottmadinger Gemeinderates. Bürgermeister Michael Klinger, Stadtplaner Florian Steinbrenner und Patrick Pingitzer vom Bauamt informierten in der Sitzung am Dienstagabend in der Grenzlandhalle in Rand­egg über die Pläne.

Gemeinde sucht jetzt Investor

Dem Gemeinderat Gottmadingen mit Bürgermeister Michael Klinger geht es darum, dass die alte Ölmühle in Randegg als historisches Gebäude erhalten bleibt. Die Mühle und das sie umgebende Areal hat die Gemeinde vor Jahren erworben. Jetzt wird ein Investor gesucht. Dabei ist klar, so stellte Bürgermeister Michael Klinger fest, dass das Mühlengebäude saniert und zukunftsfähig gemacht werden müsse.

Bürgermeister hofft, dass weiterer Wohnraum entsteht

Auch müsse in unmittelbarer Umgebung der Mühle einiges an Bebauungsmöglichkeiten umgesetzt werden, damit es für einen Investor interessant wird, einzusteigen. Klinger sieht da auch eine Chance, in Randegg an attraktiver Ortsrandlage mit Einfamilienhäusern Wohnraum zu schaffen. Er schätzt, dass 15 bis 20 Wohnungen auf diesem Areal entstehen können.

Patrick Pingitzer (links) vom Gottmadinger Bauamt, Bürgermeister Michael Klinger und Stadtplaner Florian Steinbrenner informieren die Mitglieder des Ausschusses Technik und Umwelt in der Grenzlandhalle in Randegg. Bild: Wolfgang Schreiber
Patrick Pingitzer (links) vom Gottmadinger Bauamt, Bürgermeister Michael Klinger und Stadtplaner Florian Steinbrenner informieren die Mitglieder des Ausschusses Technik und Umwelt in der Grenzlandhalle in Randegg. | Bild: Wolfgang Schreiber

In der Fragestunde erfuhren die Zuhörer, dass die Gemeinde kein Interesse hat, das Postgarten-Areal zu kaufen. Gefragt wurde, wann der Anbau an die Grenzlandhalle realisiert wird. Die Antwort lautete: Er kann erst in Planung genommen werden, wenn die Schule in Gottmadingen gebaut ist.

Sorge um Randeggerstraße

Besorgnis war aus der Frage zu hören, die das durch eine Bürgerinitiative ausgelöste Geschehen um die Randeggerstraße in Gottmadingen betrifft. Dort gibt es eine Debatte um Tempo 30 und Verkehrszählungen. Bürgermeister Klinger versicherte, dass es eine Vollsperrung nicht geben wird, dass aber weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen denkbar seien. Er stellte ein Ortsgespräch in Aussicht, zu dem alle Betroffenen, auch die Randegger, eingeladen werden sollen.