Die Durchsuchung wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Die Maßnahmen richteten sich gegen den mutmaßlichen Administrator einer rechtsextremistischen Chat-Gruppe.

Bei dem 28-jährigen Beschuldigten wurden ein Luftgewehr, ein Einhand-Messer, diverse elektronische Datenträger und Schriftstücke sichergestellt, die nun auszuwerten sind. In der Chat-Gruppe sollen zahlreiche Posts mit nationalsozialistischen und fremdenfeindlichen Inhalten sowie Ankündigungen und Aufrufe zu Gewalttaten eingestellt sein.

Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg war der Gruppe, die seit September 2018 besteht und auch Mitglieder in anderen Bundesländern hat, auf die Spur gekommen und gab die Erkenntnisse weiter.