Den Auftakt des Bürgerbeteiligungsprozesses zur Neugestaltung des Areals der Eichendorffschule werten die Verantwortlichen als vollen Erfolg. „Rund 120 Teilnehmer haben sich trotz extrem kühler Witterung für den Start mit unseren Nachbarschaftsspaziergängen interessiert“, berichtet Projektleiter Florian Steinbrenner. Dabei habe sich auch herausgestellt, dass der bisher definierte Rahmen Anklang findet. Nach dem Abbruch der Schule soll auf dem Grundstück generationenübergreifendes Wohnen unter Einbeziehung des benachbarten Waldorf-Kindergartens realisiert werden. Entstehen soll ein Quartierstreffpunkt als neue Mitte für das Areal und die umgebende Nachbarschaft.

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Der Gottmadinger Stadtplaner gestaltet den Prozess, der in den kommenden Jahren die Leitplanken zur künftigen Bebauung des Areal nach Eröffnung des Schulneubaus am Namenlosen Weg in Zusammenarbeit mit Bürgern und Anwohnern festlegen soll, gemeinsam mit dem Beratungsbüro Translake. Das Unternehmen aus Konstanz ist auf die Moderation von Beteiligungsprozessen spezialisiert.

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Inzwischen sind die nächsten Schritte terminiert. Am Samstag, 6. Juli, soll eine Exkursion mit interessierten Teilnehmern zu verschiedenen Wohnformen im Alter stattfinden. „Im Moment wird abgeklärt, ob die Fahrt Richtung Stuttgart oder nach Biberach geht“, so Steinbrenner. Am Samstag, 13. Juli, wll er zu einer Bürgerwerkstatt einladen, um die Ergebnisse der Exkursion mit Mitbürgern zu analysieren. Angeregt wurde, wie Steinbrenner in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitgeteilt hat, unter dem Stichwort Abrisskultur auch Veranstaltungen in der dann leer stehenden Schule. Derartiges kam beim Umbau des Höhenfreibads mit Festen im leeren Schwimmbecken beim Publikum in Gottmadingen gut an.