83 Schülerinnen und Schüler sind an der Gottmadinger Eichendorffschule mit dem Zeugnis der Mittleren Reife feierlich entlassen worden. Außerdem haben 19 Jugendliche den Abschluss der Werkrealschule in der Tasche.

Die Eichendorffhalle war von den Schülern für die Feier in ein Casino verwandelt worden. "Rien ne va plus" – nichts geht mehr, das war das Motto des Abends. Und darauf bezogen sich auch die Ansprachen des Schulleiters Gottbert Hogg und von Bürgermeister Michael Klinger. Schülersprecherin Tabea Meissner wagte in ihrer Rede schon einen Blick in die Zukunft: "Eines Tages werden wir Geschichte schreiben, aber vorher sind wir Weltreisende auf der Suche nach dem ultimativen Lebensziel."

Redner wünschen Engagement und Selbstvertrauen

Schulleiter Gottbert Hogg wünschte den Schulabgängern für die Zukunft Durchhaltevermögen und Stärke, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn heutzutage gehe nicht nur nichts mehr ohne Smartphone oder Internet, sondern auch nichts ohne Schulbildung und Engagement.

Bürgermeister Michael Klinger wünschte den Abgängern, dass sie mit Mut und Selbstvertrauen und dem Rüstzeug, das die Schule ihnen mitgegeben hat, den weiteren Lebensweg anpacken. "Alles geht und jedem einzelnen steht seine Welt offen", so Klinger. Die Elternbeiratsvorsitzende Annette Kuhn wünschte Ausdauer und Energie auf dem Weg in die Zukunft.

Doch auch für Gottbert Hogg hieß die Botschaft an diesem Abend: "Game over". Er verlässt die Schule mit dem Eintritt in den Ruhestand zum Schuljahresende. Seine Nachfolgerin Cosima Breitkopf ist im Juli bereits an der Schule, um sich einzuarbeiten.

Die Preisträger

Jana Heiß (1,4; Jahrgangsbeste), Natthaphong Phansri (Sport), Lea Sophie Boos (Sport), Annika Wirth (EWG), Clara Maier (Mathematik, NWA), Lea Harder (Mathematik), Tabea Meissner (SMV), Janett Graf (MuM), Laura Kersten (Mathematik), Francesca Schöllkopf (Englisch), Tim Hechenberger (WUI) und Mirco Torreiter (WZG).