Gottmadingen AWO spendet für die Katharinenhöhe

Georg Ruf übergibt 1300 Euro für die Rehaklinik in Schönwald. Das Geld stammt aus dem Erlös des Verkaufs von Dekoartikeln auf dem Gottmadinger Weihnachtsmarkt, wo die Akteure auch am Sonntag wieder mit einem Stand präsent sind.

Bei der Einweihung eines neuen Wohntraktes in der Nachsorgeklinik Katharinenhöhe in Schönwald war auch Georg Ruf als Vertreter der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Gottmadingen dabei. Zusammen mit vielen anderen Spendern überreichte Ruf im Beisein von vielen Kindern ein Kuvert mit 1300 Euro und zwei Sterne aus Holz an den Geschäftsführer der Rehaklinik, Stefan Maier. Der Betrag ist der Erlös des letztjährigen Weihnachtsmarktes, wo Sterne, Vogelhäuschen, Nikoläuse, Schafe, Insektenhotels und vieles mehr für den guten Zweck von ihm am AWO-Stand verkauft wurden, so die Pressemitteilung. Die übergebenen Sterne stammen aus der neuen "Produktion", woran der 94-jährige August Brachat, Helmut Seeger und Georg Ruf schon das ganze Jahr arbeiten.

Anfang November fand auf der Katharinenhöhe, die in Trägerschaft der AWO ist, die Einweihung des neuen Wohntraktes statt. In ihm können sich ganze Familien nach teilweise monatelangen Krankenhausaufenthalten wegen der lebensbedrohenden Krankheit ihres Kindes erholen und wieder zurück ins Alltagsleben finden. Mit sehr ergreifenden Reden schilderten Eltern und Patienten ihren Krankheitsverlauf.

In der Klinik werden Rehamaßnahmen für krebs- und herzkranke Kinder und Jugendliche durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit, dass die ganze Familie eines erkrankten Kindes mit in die Nachsorge einbezogen wird, denn oftmals leiden gerade Geschwister unter der schweren Erkrankung von Bruder oder Schwester und auch die Eltern sind bis an die Grenze des Möglichen belastet. Für Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene kommt hier der schulischen und beruflichen Rehabilitation eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit dem Arbeitsamt und den Sozialbetreuern wird Hilfestellung bei Berufsfindung und Wiedereinstieg ins Berufs- und Schulleben gegeben. Das ist für die schwer Erkrankten wichtig und eine große Hilfe für ihr zukünftiges Leben. Für die Schulkinder wird während der gesamten Aufenthaltsdauer der Schulunterricht gewährleistet. Vor allem die Uniklinik Freiburg schickt alle an Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen, teilweise mit ihren Familien, zur Nachsorge auf die Katharinenhöhe.

Die Klinik, die seit 1985 besteht, ist zum großen Teil auf Spenden angewiesen. Einige Häuser sind in die Jahre gekommen und sind zu klein. Die Räume sind zu niedrig, nicht barrierefrei und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, vor allem im Sanitärbereich. Deshalb sind mehrere neue, barrierefreie Zimmer entstanden, in denen sich die jungen Patienten und ihre Geschwistern/Eltern wohlfühlen. In der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen lernen die Erkrankten, sich langsam wieder am Leben zu beteiligen und bekommen gezielte Förderung.

 

Die Aktion

Georg Ruf und seine Helfer stellen ganzjährig in ihren Werkstätten Produkte her, die auf dem Weihnachtsmarkt am Sonntag, 10. Dezember,verkauft werden. Erstmals gibt es diesmal auch Metallteile, teilweise in rostiger Ausführung, die von der metallverarbeitenden Firma der Familie Steiner in Steißlingen gesponsert wurden.

Informationen im Internet: www.katharinenhoehe.de

 

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