Gottmadingen – Lange Schlangen soll es in Gottmadingen vor den Impfungen nicht geben. Das hat sich Bürgermeister Michael Klinger für die gemeinsame Aktion von sieben Ärzten, Bahnhofsapotheke, DRK, Feuerwehr und Verwaltung fest vorgenommen. 2000 Impdosen von Moderna sollen den Weg in die Oberarme der Bürger finden. Für die Gemeinde ist die kurzfristige Organisation ein Kraftakt. Der Impfstoff kommt aus den Reserven des Landkreises. „Unsere Hausärzte leisten in der Pandemie Herkulesarbeit und können zum Teil keine Patienten mehr aufnehmen“, begründet Klinger das ehrgeizige Projekt. „Wir wollen mit der konzertierten Aktion Druck rausnehmen. Ich spüre das Bedürfnis in der Bevölkerung, sich impfen zu lassen.“

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Zusammen Marian Schreier und Johannes Moser habe er sich beim Landkreis um gemeindeeigene Impftage bemüht. In Tengen wurde bereits am Donnerstag geimpft. Gottmadingen bietet 2000 Impfungen von Freitag, 18. bis Mittwoch, 22. Dezember an. Beteiligt sind die Arztpraxen Felix-Mitteis, Graf, Stoll und Wilms sowie Klaus Gestefeld und die Bahnhofsapotheke. Verimpft wird nur der mRNA-Impfstoff Moderna an über 30-Jährige. Bei Booster-Impfungen sollte die letzte Impfung mindestens fünf Monate zurückliegen. Geboostert wird am Samstag von 13.30 bis 17.30 Uhr, Sonntag, von 10 bis 17.30 Uhr; Montag, Dienstag und Mittwoch wird zusätzlich 18 bis 21 Uhr und dienstags von 9 bis 12.30 Uhr geimpft.

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Für einen reibungslosen Ablauf werden spezielle Zeitfenster für Erst- und Zweitimpfungen reserviert. Diese Termine sind: Montag, Dienstag und Mittwoch jeweils von 18 bis 21 Uhr und dienstags von 12.30 bis 13.00 Uhr. Auch für die Erst- und Zweitimpfungen kommt nur Moderna zum Einsatz. Eine vorherige, elektronische Buchung des Impftermins unter http://www.gottmadingen.de ist zwingend erforderlich. Direkt auf der Startseite der Gemeinde befindet sich ein Link zum Terminbuchungssystem. Wer mit der Online-Buchung nicht zurechtkommt, darf sich am Freitag, 17. Dezember, von 8 bis 18 Uhr, telefonisch unter 07731(908-111) und 07731(908-113) einen Termin buchen. Klinger sieht die Herausforderung für alle Beteiligten so kurz vor Weihnachten: „Ich bin sehr dankbar, dass es uns gemeinsam gelingt in einem solchen Umfang ein wohnortnahes Impfangebot zu machen.“ Damit es noch schneller geht, können Impfwillige ihre Anamnesbögen ausgefüllt mitbringen.