Bereits vor 25 Jahren wurde der Verein für jüdische Geschichte in Gailingen gegründet. Mit einer Podiumsdiskussion soll das Jubiläum nächste Woche, am Mittwoch, 29. Juni, begangen werden, wie Sarah Schwab in einer Pressemitteilung des Vereins ankündigt.

Vereinszweck war zunächst die originalgetreue Restaurierung des ehemaligen jüdischen Schul- und Gemeindehauses. „Damals konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, dass 25 Jahre später ein preisgekröntes Museum in ebendiesem Haus die Geschichte der jüdischen Gemeinde Gailingen zeigt und bewahrt“, so Schwab in der Presseankündigung.

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Wegbereiter diskutieren über Herausforderungen

Aus Anlass des Jubiläums lädt der Verein am Mittwoch, 29. Juni, um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Jüdische Museum ein. Unter Leitung zweier Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates diskutieren zentrale Wegbereiterinnen über die Herausforderungen und Chancen der vergangenen 25 Jahre. Im Zentrum steht die Frage, wie gelebte Erinnerungskultur im ländlichen Raum nachhaltig gestaltet werden kann.