Susanne Floss ist seit 1. September als Klinikseelsorgerin für das Hegau-Jugendwerk Gailingen tätig. Sie arbeitet im Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, in der Klinik Schmieder in Gailingen sowie in der Spezialisierten Ambulanten Versorgung (SAPV) mit Sitz am Ökumenisches Hospiz- und Palliativzentrum Horizont in Singen.

Religionspädagogik und Supervision

Laut Pressemitteilung des Hegau-Jugendwerkes ist die 49-Jährige bei der Erzdiozöse Freiburg angestellt und hat eine Vollzeitstelle. Die gebürtige Kölnerin hat in den vergangenen zwölf Jahren als Gemeindereferentin in der Flächenseelsorge in Mittelbaden gearbeitet. Sie habe sich nun beruflich verändern wollen, eine neue Herausforderung mit einem anderen Schwerpunkt gesucht und sich deshalb auf die Stelle beworben, heißt es in der Mitteilung weiter.

Nach dem Studium der Religionspädagogik in den 1990er Jahren an der Katholischen Hochschule Freiburg trat Susanne Floss als Gemeindereferentin in den pastoralen Dienst ein und blieb im süddeutschen Raum. Sie ist auch ausgebildete Supervisorin.

Gut hinschauen und hinhören

Das Anliegen von Floss ist laut Mitteilung eine „gute seelsorgerische und geistliche Begleitung von Eltern und Angehörigen, Patienten und Mitarbeitern des Hegau-Jugendwerks.“ Sie wolle gut hinschauen und hinhören, was möglich sei und gebraucht werde, und dann entsprechende Angebote machen und auch gemeinsam mit den Menschen vor Ort Rituale und religiöse Feiern zelebrieren, wenn es gewünscht sei, schreibt das Hegau-Jugendwerk weiter.

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„Es muss passen, die Angebote dürfen nicht am Bedarf der Menschen vorbei gehen“, wird die neue Seelsorgerin in der Mitteilung zitiert. Da Klinikseelsorge immer ökumenisch ausgerichtet ist, sei Susanne Floss ein gutes Miteinander mit dem evangelischen Seelsorger, Pfarrer Matthias Stahlmann von der evangelischen Kirchengemeinde Gailingen-Büsingen, wichtig.