Hochsommerliche 26 Grad zeigte das Thermometer am Samstag, als der Startschuss für den 15. Gailinger Staffelwaldlauf fiel. Um 13.30 Uhr gingen die jüngsten Läufer an den Start. Die 19 Teilnehmer im Alter von drei bis acht Jahren absolvierten Mini-Sprints über 100, 200 oder 400 Meter.

Für die Verpflegung der Läufer im Ziel des Staffelwaldlaufes war Verena Sienel zuständig. Sie ist mit der Narrenzunft Eichelklauber groß geworden und packt jedes Jahr mit an.
Für die Verpflegung der Läufer im Ziel des Staffelwaldlaufes war Verena Sienel zuständig. Sie ist mit der Narrenzunft Eichelklauber groß geworden und packt jedes Jahr mit an. | Bild: Sandra Baindl

Um 15 Uhr war es dann für die langen Strecken soweit. Für Patrick Gansser, Zunftmeister der Gailinger Eichelklauber und Chef des Organisationskomitees, war schnell klar, dass der Streckenrekord angesichts der Temperaturen unerreicht bleiben würde. Zunächst trafen die 14 überwiegend jüngeren Teilnehmer des 3,2 Kilometer langen Laufes, angeführt von Mika Wilhelm, im Ziel ein. 54 Läufer begaben sich auf die 10-Kilometer-Strecke, die zunächst durch den schattigen Staffelwald und dann durchs sonnige Gailingen führte.

Wie im Vorjahr kam Martin Walther vom Leichtathletik-Club Schaffhausen als Erster an und verfehlte seine Vorjahreszeit nur um drei Sekunden. Sein Ziel, unter 37 Minuten zu bleiben, hatte er erreicht. Er fand den diesjährigen Lauf aufgrund der Temperaturen schwerer als beim letzten Mal. „Da war es zwar ähnlich warm, aber wir waren besser dran gewöhnt, weil es schon den ganzen Monat Mai so warm war“, erinnerte er sich. Mit einem Abstand von fast fünf Minuten kam der Gailinger Aaron Zehner als Zweiter ins Ziel.

Mutter und zwei Söhne gehen an den Start

Völlig unbeeindruckt von den Temperaturen schien Andrea Rothmund vom TV Rielasingen zu sein. Sie erreichte als Dritte und zugleich als erste Frau das Ziel und verbesserte ihre Vorjahreszeit um mehr als vier Minuten. Sie sei zurzeit wegen der Vorbereitung auf einen Habmarathon ganz gut im Training und käme mit solch warmen Temperaturen grundsätzlich gut zurecht, erklärte sie ihr gutes Abschneiden. Ihre Läufergene scheint Rothmund an ihre Kinder weitergegeben zu haben. Denn ihre beiden sechs und acht Jahre alten Söhne gingen im Mini-Sprint und der Kurzstrecke an den Start. In der Teamwertung setzten sich die WhatsApp Runners aus Schaffhausen vor der Randegger Feuerwehr durch.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war beim Gailinger Staffelwaldlauf die Nachfrage nach kühlen Getränken groß.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war beim Gailinger Staffelwaldlauf die Nachfrage nach kühlen Getränken groß. | Bild: Sandra Baindl

Am Staffelwaldlauf schätzten die Teilnehmer besonders die landschaftlich reizvolle, abwechslungsreiche Strecke sowie die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung, wo Teilnehmer und Zuschauer auch nach dem Lauf noch gesellig zusammen saßen.