Etwa 20 Baumpaten haben sich auf dem Waldparkplatz am Rauhenberg getroffen, um „ihre“ Bäume zu sehen. Die Gemeinde Gailingen hatte einst dazu aufgerufen, Bäume für den Gemeindewald für 10 Euro pro Stück zu erwerben und diese im Frühjahr gemeinsam zu pflanzen. Leider kam es, bedingt durch den Corona-Ausbruch, nicht zu einer gemeinsamen Pflanz-Aktion. Der Forst übernahm das Pflanzen.

Nun durften die Spender schauen, wie die Maronie-, Eichen-, Nuss-, Buchen-, Lärchen- und Kirschbäume angewachsen sind. Früher befanden sich Fichten auf dem Waldstück. Sie fielen dem Sturm sowie dem Borkenkäfer zum Opfer. 674 Bäume wurden nun aufgeforstet.

Bürgermeister Thomas Auer sagte: „Durch die Lage zwischen Rhein und Wald verbindet die Gailinger eine besondere Emotionalität mit diesen beiden Naturgrenzen unserer Gemeinde. Besonderer Dank gilt den Kliniken Schmieder, die 100 Bäume spendete.“

Der Gemeindewald ist 224,9 Hektar groß und wird auch wirtschaftlich genutzt. Die neu aufgeforstete Fläche soll laut Förster Peter Baumann aber über Jahrzehnte erhalten bleiben.

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