26 Absolventen des diesjährigen Realschul-Abschlussjahrgangs der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen haben in einer gottesdienstlichen Feierstunde ihre Zeugnisse und Auszeichnungen in Empfang genommen. Laut Mitteilung der Schule ist Ida Martin mit einem Durchschnitt von 1,5 die beste Absolventin.

19 Schüler bleiben dem Schloss treu

Die Evangelische Schule freut sich, dass 19 Schüler Schloss Gaienhofen treu bleiben und ans Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftliche Gymnasium im Haus wechseln und bis zum Abitur weiterlernen wollen.

Angesichts der widrigen Umstände, unter denen die Schüler ihre Prüfungen vorbereiten und absolvieren mussten, könne dieser Jahrgang besonders stolz auf das Geleistete sein, heißt es in der Mitteilung, zumal es erstmalig eine neue Prüfungsordnung umzusetzen galt. Die Prüfungen erforderten dabei einen besonders großen Aufwand, da sowohl Vorbereitungs- als auch Prüfungsräume stets für getestete und ungetestete Schüler bereitgestellt werden mussten.

Der daraus resultierende Mehraufwand an Aufsichten und Räumlichkeiten konnte an der Evangelischen Schule mit ihren fünf Schulzweigen nur dadurch aufgefangen werden, dass in der Prüfungsphase mehrheitlich oder vollständig Fernunterricht per Videokonferenz stattfand.

„Ein unbesiegbarer Sommer“

„Ich denke, dass ihr auf verschiedensten Gebieten mehr mitbringt als so manch anderer Jahrgang – ihr musstet eine außerordentliche, nie dagewesene Situation in eurem Abschlussjahr samt neuer Prüfungsordnung meistern“, sagte die Leiterin der Realschule, Larisa Maras, im Rahmen der Abschlussfeier.

Die Worte des französischen Autors und Philosophen Albert Camus waren dabei Impulsgeber für die Wünsche an die Absolventen, die sie selbst als Fachlehrer begleitet hatte: „‘Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.‘ Ich wünsche euch, dass dieser Sommer, den ihr mit Sicherheit alle in euch tragt, euch über jede dunkle Minute hinweghilft und euch weiter stärkt.“

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Anschließend wurde der „unbesiegbare Sommer“ unmittelbar lebendig, als Melissa Blondzik und Fynn Osann das Wort ergriffen und sich statt einer Rede einen kleinen Dank für jeden der Hauptfachlehrer überlegt hatten.