Das Kandidatenkarussell in Gaienhofen ist zum Stehen gekommen. Der Gemeindewahlausschuss hat nach Ende der zweiten Bewerbungsfrist am Mittwochabend um 18 Uhr sechs Kandidaten für den zweiten Wahlgang bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 6. November zugelassen. Das sind in der Reihenfolge des Stimmzettels:

  • Frank Schweitzer (52), Architekt in Zürich: Sein Elternhaus steht in Hemmenhofen, er spielt Saxophon im Musikverein Böhringen. Er hat im ersten Wahlgang 432 Stimmen oder 29,3 Prozent einsammeln können, damit schnitt er am besten ab.
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  • Samuel Speitelspach, Jahrgang 1986, Maschinenbauingenieur aus Ravenstein. Der Dauerkandidat tritt bei vielen Bürgermeisterwahlen an, er bekam im ersten Wahlgang sechs Stimmen.
  • Andreas Werft (55), Bauleiter aus Gaienhofen, hatte sich im ersten Wahlgang ein besseres Ergebnis erhofft. Er bekam als vierter 198 Stimmen oder 13,4 Prozent. Dennoch will er im Wahlrennen bleiben.
  • DeryaYildirim (42), Gastronomin und Stadträtin der SPD in Radolfzell, glaubt, dass die Zeit auf der Höri reif sei für eine Frau als Bürgermeisterin. Sie setzt im Wahlkampf vor allem auf ihre soziale Kompetenz. Im ersten Wahlgang kam sie auf 285 Stimmen, das sind 19,3 Prozent, es war das drittbeste Ergebnis.
Peter Schmenger
Peter Schmenger | Bild: Tesche, Sabine
  • Peter Schmenger (Jahrgang 1968), kandidiert im zweiten Wahlgang für die Satirepartei Die Partei , weil die Gaienhofener mit der bisherigen Auswahl der Kandidaten nicht zufrieden seien.
Jürgen Maas
Jürgen Maas | Bild: privat JM
  • Jürgen Maas (57), Fachbereichsleiter Schule der Stadt Krefeld, bezeichnet Gaienhofen als seinen Sehnsuchtsort. Deshalb ist er in den zweiten Wahlgang als Mann mit Verwaltungserfahrung als Kandidat eingestiegen.