Anfangs war es nur eine Idee. Aus dem Gedanken von Franziska Ehret, die Initiative „Maske zeigen auf der Höri“ zu gründen, entwickelte sich allerdings schnell ein größeres Projekt. Nun, nach mehreren Wochen Einsatz und rund 3000 genähten Masken, ist die Aktion beendet.

Neben der Frau aus Horn waren rund 15 Helferinnen beteiligt, die ihren Kopf nach vielen Stunden Beschäftigung rund um das Thema Alltagsmaske wieder frei bekommen sollen, wie Franziska Ehret mit einem Lächeln sagt: „Wir hoffen, dass wir so langsam alle wieder in unseren Jobs tätig sein können.“ Auch sie selbst arbeite nämlich eigentlich in der Gastronomie.

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Ein Vollzeitjob für den harten Kern

Vor mehreren Wochen hatte Franziska Ehret den Wunsch, dass alle eine Maske tragen, um sich und andere zu schützen. Aus diesem Grund wollte sie sich engagieren, gründete die Initiative und akquirierte Näherinnen auf der Höri. Diese setzten sich dann an die Nähmaschine und produzierten Maske um Maske. „Für den harten Kern war das in den vergangenen vier bis fünf Wochen fast ein Vollzeitjob“, sagt Ehret.

Zunächst habe man die Alltagsmasken nur an Menschen der Risikogruppe verteilt. Denn der ursprüngliche Gedanke sei gewesen, Masken nur an Personen zu verteilen, die sie unbedingt brauchen. Weil die Nachfrage durch die eingeführte Maskenpflicht aber immer größer wurde und die Frauen weiter helfen wollten, habe sich dies schlagartig geändert: „Wir haben die 3000 Masken an Praxen, Privatleute, Kitas und Schulen verteilt. Das volle Programm eben“, sagt sie.

Ehret freut sich über die Spenden

Ihr großes Anliegen sei es dabei immer gewesen, kein Geld für die Masken verlangen zu müssen. Dies sei aber nur möglich gewesen, da sie und die Höri-Frauen viele Spenden bekommen hätten. „Wir konnten damit das nötige Nähzubehör und Stoffe kaufen – und konnten somit auch noch regionale Läden unterstützen. Die Hilfsbereitschaft der Menschen war toll“, sagt Franziska Ehret. Sogar anonyme Spenden in Form von Masken seien eingegangen, worüber sie und ihre Helferinnen sich besonders gefreut hätten.

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