Levin Eisenmann, der Landtagskandidat der CDU für den Wahlkreis Konstanz-Radolfzell, hat am vergangenen Mittwoch seine Vorstellungsrunde bei den Bürgermeistern seiner Wahlkreise fortgesetzt. Bei seinem Besuch in Gaienhofen sprach er mit Bürgermeister Uwe Eisch über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kommunen und die Einschränkungen beim Tourismus. Bürgermeister Uwe Eisch schilderte die finanzielle Situation der Gemeinde und die Folgen der Pandemie für Gaienhofen.

Hoffnung für die Gemeinden

Laut Pressemeldung von Landtagskandidat Levin Eisenmann wird der Stabilitäts- und Zukunftspakt des Landes Baden-Württemberg und des Bundes als Hoffnungsstreif gesehen: Dieser sehe vor, dass Corona-bedingte Einnahmerückgänge der Kommunen sowie Mehraufwendungen im Jahr 2020 von Bund und Ländern kompensiert werden. Das Land stelle dazu 2,9 Milliarden bereit und der Bund steuere weitere 1,4 Milliarden Euro hinzu. Diese Zahlungen verblieben dauerhaft in den Kommunen und müssten nicht zurückgezahlt werden, so die Landesregierung laut der Mitteilung.

Eine solche Unterstützung sei für eine Gemeinde wie Gaienhofen, die besonders vom Tourismus lebt, unabdingbar. „Wir müssen unseren Gemeinden nun Planungssicherheit trotz Corona ermöglichen. Der Stabilitätspakt sorgt dafür, dass wichtige Vorhaben realisiert werden können und weiterhin in die Zukunft investiert wird. Nur so können wir die Attraktivität und Handlungsfähigkeit unserer Kommunen erhalten. Ich will mich dafür einsetzen, dass auch zukünftig unsere Gemeinden Handlungsspielräume erhalten und wir hierfür einen ‚Zukunftspakt 2‘ für unsere Kommunen auflegen,“ schreibt Levin Eisenmann über seine Ziele.

Campingplatz profitiert von Nachfrage

Der Tourismus als wichtigster Wirtschaftsfaktor in Gaienhofen bildete den zweiten Schwerpunkt des Besuchs. Levin Eisenmann besichtigte mit Uwe Eisch den kommunalen Campingplatz im Ortsteil Horn und traf dort den Geschäftsführer Thomas Krieg. Der Campingplatz verlängert seine Saison aufgrund der Corona-bedingten Schließung im Frühsommer bis zum Ende der Herbstferien und lädt die Besucher weiterhin ein, auf die Halbinsel zu kommen und den Spätsommer zu genießen.

„Wir profitierten in den vergangenen Monaten davon, dass die Menschen in diesem Jahr aufgrund von Corona vermehrt ihren Urlaub bei uns im Inland verbracht haben. Das hat es uns ermöglicht, die Ausfälle vom Frühjahr etwas aufzufangen. Unsere Bemühungen auf dem Gebiet des Tourismus haben sich gelohnt“, so Bürgermeister Eisch. Auch der Geschäftsführer des Campingplatzes, Thomas Krieg blickt laut der Pressemitteilung hoffnungsvoll in die Zukunft: „Als Camping-Betrieb in einem touristischen Top-Gebiet haben wir von der stark gestiegenen Nachfrage zusätzlich profitieren können.“

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €