Während andernorts die europäische Gemeinschaft infrage gestellt wird, wird sie in Gaienhofen vom Verein europäischer Freundschaft gelebt. Ziel des Vereins ist es nach eigener Aussage, Jugendliche für den europäischen Gedanken zu begeistern und den Austausch innerhalb der Partnergemeinden zu intensivieren. Nun kam es zu einem weiteren Treffen, wie der Verein mitteilt.

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Laut Verein reisten jeweils eine Delegation aus Gaienhofen und der französischen Gemeinde Saint-Georges-de-Didonne auf Einladung des dortigen Bürgermeisters Huba Holovits zum Herbstfest nach Balatonföldvár in Ungarn. Am Bahnhof wurde die Gruppe von Veronika Pappné Molnár, Leiterin des Kulturzentrums, und Violetta Ernyes, Leiterin des Tourismusbüros, empfangen. Musiker des Jugendblasorchesters stimmten auf das Programm der folgenden Tage ein.

Spontane Spendensammlung

Es folgte der Begrüßungsabend im Kulturzentrum, bei dem der gemischte Chor von Balatonföldvár unter der Leitung von Edit Dojcsak ein Konzert gab. Kinder und Jugendliche zeigten unter der Regie der Musikschule ungarische Volkstänze. „Sehr schnell sprang ihr Enthusiasmus auf das Publikum über, das alle Tänze mit kräftigem Applaus belohnte“, schreibt der Verein.

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Laut Pressemitteilung übergaben Anton Breyer, Präsident des Vereins europäischer Freundschaft Gaienhofen und Jean Froment, Vertreter des Präsidenten des Jumelage-Komitees von Saint-Georges-de-Didonne, dem Leiter der Volkstanzgruppe, Balázs Várszegi, eine Spende von 600 Euro zur Förderung der Jugendarbeit in der Musikschule. Die Delegation aus Gaienhofen habe die Spende daraufhin spontan auf insgesamt 1000 Euro erhöht.

Nächstes Treffen steht schon fest

In einer Arbeitssitzung der Verantwortlichen für die Partnerschaft der drei Gemeinden sei anschließend die Intensivierung gemeinsamer Aktivitäten, insbesondere der Jugendmusik- und Sportgruppen, vereinbart worden. So solle es beim nächsten Treffen Ende Mai ein Wiedersehen mit der Jugendtanzgruppe geben.