Die Schiffsanlegestelle in Gaienhofen kann vorerst nicht von Schiffen angefahren werden. Dies teilte die Gemeinde Gaienhofen mit. Grund dafür ist eine Beschädigung von mehreren Anbindepfähle, so genannte Dalben, im vergangenen Jahr beschädigt wurden und nun ersetzt werden müssen.

Spezielles schiff muss Pfähle in den Boden rammen

Um diese Pfähle auszutauschen, müssen die alten erst einmal aus dem Seegrund gezogen werden, wie Hafenmeister Christof Stier auf Nachfrage des SÜDKURIER erläutert. Hierfür benötige man ein spezielles Rammschiff, welches dies langen Pfähle ziehen und neue in den Boden rammen kann. Dieses müsse aus dem österreichischen Fußach kommen. "Ich hoffe, wir können die beschädigten Dalben nach Ostern ersetzen, aber es gibt noch keinen festen Termin", sagt Stier. Eine Dalbe ist etwa 14 Meter lang. Davon befinden sich zehn Meter im Erdboden.

Wer für den Schaden verantwortlich ist, ist unklar

Wie es zu der Beschädigung gekommen sein könnte, dazu konnte Hafenmeister Stier keine Auskunft geben. Er gab aber an, dass es sehr selten vorkomme, dass Dalben ausgetauscht werden müssen. Die Kursschiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein in Gaienhofen fahren bis zur Reparatur ausschließlich von Hemmenhofen ab. Die Osterfahrten von Schifffahrt Lang können allerdings wie vorgesehen am Steg Gaienhofen starten, teilte die Gemeindeverwaltung mit.

Sobald der Schaden behoben und die Anlegestelle wieder nutzbar ist, wird die Gemeindeverwaltung auf ihrer Homepgae www.gaienhofen.de informieren. Rückfragen sind auch beim Hafenmeister möglich unter der Telefonnummer (01 71) 654 51 73.