Eigentlich tragen die Misteln hierzulande eher weiße kleine Beeren als Früchte. Aber rote Beeren? Doch das Bild trügt. Bei den Früchten handelt es nämlich um eine rotschalige Apfelsorte. Diese Überbleibsel vom Spätsommer haben ihren Weg nicht in das Apfellager oder einem Kuchen geschafft, sondern überwintern im Baum. Obwohl man in diesem Jahr nicht wirklich von einem Winter sprechen kann.

Mistel und Apfelbaum gehören doch zusammen

So gesehen gehören die beiden Dinge, Mistel und Apfel, eben doch zusammen. Denn die Mistel ist eine schmarotzende Pflanze, die einen Wirt benötigt, um zu wachsen. Oftmals handelt es sich dabei um Apfelbäume, wie dieses Beispiel auf einem Feld zwischen Gaienhofen und Horn beweist. Rotbeerige Misteln kommen übrigens in Südspanien und Nordafrika vor. Vom Bodensee also ein gutes Stück entfernt.

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