Ein Spiegel von ganz Gaienhofen möchten sie sein. Mit einer gesunden Mischung aus Jung und Alt, männlich und weiblich sowie alteingesessen und zugezogen sind die Freien Wähler Gaienhofen diesem Ziel bei der Präsentation ihrer Kandidatenliste für die kommende Gemeinderatswahl ein großes Stück näher gekommen – so die Freien Wähler in einer Pressemitteilung.

„Dank engagiertem Nachrücken jüngerer Generationen sind wir jetzt eine bunte Mischung aus alten Hasen und ambitioniertem Nachwuchs“, heißt es, so in der Meldung, von Seiten der bisherigen Gemeinderatsmitglieder.

Dies sorge gleichzeitig für Stabilität als auch für frischen Wind. Jüngster Kandidat ist mit 28 Jahren Alexander Ruhland. Erfreulich hoch sei im Gegensatz zu anderen Listen auch der Frauenanteil. Mit sechs Frauen bei 14 Kandidaten liege die Quote bei 43 Prozent..

Die derzeit größte Fraktion im Gemeinderat bleibe somit bürgernah und offen, damit jedem Gehör geschenkt werden und sich jeder einbringen könne. Die hohe Interessenvielfalt, die sich daraus ergebe, solle für höheres Innovationspotenzial sorgen bei anstehenden Aufgaben wie der Optimierung der Verkehrssituation oder der Förderung bezahlbaren Wohnraums.

Der Verlust an Wohnflächen aufgrund von Zweitwohnsitzen und Ferienwohnungen sei der Grund für das Ansinnen der Freien Wähler, hierbei künftig verstärkt auf Mietwohnungen statt auf Luxusobjekte zu setzen.

Freie Wähler für Campingplatz-Sanierung

Auch wenn der Tourismus für die Gemeinde unabdingbar sei und die Übernachtungszahlen stetig steigen würden, müsse im Auge behalten werden, wieviel davon für die Bürger und die Natur verträglich sei. Daher bilde unter anderem auch eine Sanierung des Campingplatzes in Horn einen Punkt auf der Liste aktuell konkreter Anliegen.

Auch eine kostengünstige Renovierung und Umnutzung des alten Gaienhofener Rathauses und der Erhalt der Schulen in der Gemeinde findet sich auf der To-do-Liste. Beim öffentlichen Treffen in der Alten Post in Hemmenhofen zeigte man sich dabei am vergangenen Donnerstag zuversichtlich: „Wir sind gut aufgestellt.“