Aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Baden-Württemberg gehen auch Gelder nach Radolfzell und Gaienhofen. Dies teilten die Landtagsabgeordneten Jürgen Keck (FDP), Nese Erikli (Grüne) und Karl Rombach (CDU) in jeweils einer Presseinformation mit.

Für die Sanierung des Urkundenhäuschens in Radolfzell erhält die Stadt Radolfzell 20 220 Euro aus dem Denkmalförderprogramm. In Gaienhofen wird die Sanierung des Mauerwerks und der Putzflächen der historischen Umfassungsmauer am Schloss Gaienhofen mit 16 010 Euro bezuschusst.

Weitere Förderung geht nach Konstanz

Weitere Fördergelder in Höhe von rund 63 000 Euro gehen für verschiedene Sanierungsmaßnahmen nach Konstanz, insgesamt 105 250 Euro werden für die Sanierung und Instandhaltung von historischen Gebäuden im Kreis Konstanz ausgeschüttet. Für das Jahr 2019 sind insgesamt knapp 16 Millionen Euro in dem Denkmalförderprogramm eingeplant. Nun ging die erste Tranche in Höhe von 5,3 Millionen Euro raus.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. Auch Privatpersonen können Förderung für den Denkmalschutz erhalten, diese werden jedoch aus Datenschutzgründen nicht öffentlich ­genannt.