Der Gemeinderat von Gaienhofen startete in die neue Amtszeit. Als Ratsvorsitzender verabschiedete Bürgermeister Uwe Eisch ausscheidende Räte und verpflichtete die neu Gewählten für die neue Amtsperiode. In der letzten Legislaturperiode haben die Räte aus Gaienhofen, Hemmenhofen, Horn und Gundholzen rund sieben Millionen Euro in die Infrastruktur der Kommunen von Gaienhofen investiert und erwirtschaftet. Hinzu kommt der Grunderwerb „Auf der Breite“ in Höhe von drei Millionen Euro, dessen heutiger Marktwert höher liegt. Mehrere Millionen Euro gingen in Sanierungsarbeiten und Instandhaltungen. „Das ist die höchste Summe, die ein Gemeinderat in Gaienhofen in einer Amtszeit abgearbeitet hat“, so Bürgermeister Uwe Eisch. Er dankte dem alten Rat für seine Kompetenz. Dieser habe sich in allen Belangen solide, vorausschauend und klug entschieden. In seinen ersten Abstimmungen wählte der Gemeinderat mit jeweils großen Mehrheiten Klaus Sturm (FW), Karl Amann (UBL) sowie Bernhard Sutter (Die Aktiven) zu Stellvertretern des Bürgermeisters.

Räte bringen viel Erfahrung mit

Den meisten der Ratsmitglieder ist die Arbeit im neu gebildeten Gemeinderat vertraut. Unter ihnen Christa Schuler und Bernhard Sutter von den Aktiven, die in ihre sechste Amtsperiode starten. Eisch zeigte sich erfreut, dass sich viele Räte trotz oder gerade wegen dieser Erfahrung erneut für das Gremium aufgestellt hatten. Eisch gratulierte den neuen Mitgliedern, die es auf Anhieb in den Gemeinderat schafften. Besonders hervorgehoben hatte Eisch die jungen Räte, die sich für die Kommunalpolitik interessiert zeigen und sich zum Wohl der Gemeinde engagieren möchten. Sie brächten zunächst keine Routine, aber dafür einen umso frischeren Blick auf Herausforderungen mit. Eisch zollte auch denjenigen Respekt, die sich auf Listen aufgestellt, aber diesmal keinen Sitz erhalten hatten.

Respekt für Geleistetes

Nicht nur den scheidenden Räten dankte Eisch für die Übernahme des Mandats und deren Mitwirkung in der Gestaltung der Gemeinde. Auch deren Familienangehörigen und nahestehenden Personen zollte Eisch seinen Respekt, dass sie den Mandatsträgern eine wichtige Unterstützung gewährt hatten. Die Räte hätten die Lebensqualität für die Bürger verbessert und den Standort Gaienhofen gestärkt.

Gute Diskussionen

Mit der Diskussionskultur im Rat zeigte sich Eisch sehr zufrieden. Zuweilen mit Leidenschaft diskutiert hätten die Räte daran mitgewirkt, gute Kompromisse und sachorientierte Lösungen zu finden. Bürgermeister Uwe Eisch verabschiedete die Räte Oliver Giese, Oliver Schmohl, Alexander Hotz sowie Robert Ruhland jeweils mit persönlichen Worten zu ihrem Schaffen für die Gemeinde. Neu im Rat sind Heinz Burkhard und Felix Lang (beide UBL) sowie Alexander Ruhland und Stefan Riedmann (beide FW).