Laut Polizei beschrieb der Zeuge die Autos als hochmotorisierte Sportwagen, drei Mercedes und ein BMW, alle mit schweizerischer Zulassung. Wie der Anzeigenerstatter berichtete, fuhren die Autofahrer auf beiden Fahrstreifen, reduzierten die Geschwindigkeit drastisch und beschleunigten anschließend stark ihre hochmotorisierten Wagen. Der Zeuge konnte diese Vorgehensweise zwei Mal beobachten, bevor er den Anschluss zu den Fahrzeugen verlor.

Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die beschriebenen Autos auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in Bietingen festgestellt werden. Auf dem Platz standen acht aus der Schweiz stammende Personen in einer Gruppe. Weder die Beifahrer noch die beschuldigten Autofahrer waren bereit, eine Aussage zu machen oder das Polizeiprotokoll zu unterschreiben. Erst, nachdem der Staatsanwalt androhte, die Fahrzeuge als Pfand zu nehmen, waren die Beschuldigten zur Unterschrift bereit.

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Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Mobiltelefone der Fahrer beschlagnahmt. Gegen alle Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die sofortige Ausreise wurde angeordnet – auch aufgrund der erfolgten Einreise ohne zwingenden Grund entgegen der Corona-Verordnung.

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